Vom Wert der Dunkelheit für Mensch, Natur und Klima
Ein Jahr lang wurden in Gütersloh die Straßenlaternen von 0 - 4 Uhr bzw. 2 - 6 Uhr bis auf einige wichtige Plätze ausgeschaltet. Gütersloh war eine der wenigen deutschen Großstädte, die nachts flächendeckend abschalteten. Mit diesem Quasi-Alleinstellungsmerkmal hätte die Stadt Vorbild für viele andere Städte und Gemeinden sein können. Die Abschaltung wurde jedoch von Bürgermeister Norbert Morkes eigenmächtig aufgehoben.
Die Arbeitsgruppe "Nacht" der Klimawoche Gütersloh bietet nun einen Informationsabend mit der Referentin und Nachtschutzbeauftragten des Kreises Fulda, Sabine Frank an, um den Sinn und die Vorteile dieser Nachtabschaltung fundiert zu diskutieren. Im Anschluss an den Fachvortrag findet ein Nachtspaziergang mit dem BIOpraxmatiker und Artenschutzsachverständigen Thomas Bierbaum statt. Er wird dabei die unterschiedlichen Lichtquellen in der Stadt und ihre Auswirkungen auf Mensch und Tierwelt erläutern.
Der Vortrag findet am 9.12.23 um 17:30 Uhr im Bambi-Kino, Bogenstr. statt.
Der Nachtspaziergang beginnt am selben Tag um 19:30 Uhr, Treffpunkt ist vor dem Bambi.
Beide Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir von der Initiative Demokratie wagen sind besorgt über einige Berichte und Vorgänge in und über Gütersloh. Am Platz vor dem Rathaus findet ein massiver Polizeieinsatz statt mit dem Ziel, gegen die Drogenszene dort vorzugehen. Dies alles vor dem Hintergrund von Presseberichten in den letzten Tagen und Wochen zur Szene dort, initiiert von Anwohnern und begleitet von Leserbriefen. Damit werden faktisch alle Migranten, die dort verweilen, unter Generalverdacht gestellt und kriminalisiert.
Detlef Fiedrich, der Mitbegründer unserer Initiative ‚Demokratie wagen!‘, ist am 22.12.22 nach langer schwerer Krankheit mit 71 Jahren verstorben.
Als Antragsteller für die Durchführung eines
Wir als Initiative „Demokratie wagen“ unterstützen den Klimastreik seit Jahren, vernetzen uns mit den Experten der Umweltinitiativen zur
Seit geraumer Zeit gesellt sich Thomas Hagedorn als ein potenter Sponsor in die Gütersloher Geberreihen. Er lässt keinen Zweifel daran, wie mächtig er durch sein Vermögen ist. Er sei Patriot, teilt er nun sogar mit und feiert sich gleich selbst. Was Patriotismus für ihn ist, gibt er der Stadtgesellschaft gerade preis: Er verheißt der Stadt Gütersloh eine Millionenklage, wenn sie es nicht schafft, einen Bebauungsplan zum neuen ZOB innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters aufzustellen. Hagedorn möchte diesen zentralen Platz in der Innenstadt gerne nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten und bebauen. Das entspricht seinem Kerngeschäft “Abbruch, Bauschutt, Entsorgung und Recycling - plus Neubau(planung)”.
Demokratie bedeutet, dass Menschen (jung und alt) an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt sind. Demokratie ist die Grundlage für gemeinsames Gestalten - vor allem jetzt, wo gravierende und für alle einschneidende Entscheidungen getroffen werden, um die Klimakatastrophe in Gütersloh abzuwenden oder Klimafolgenanpassung auch vor Ort zu gestalten. Das braucht die Stimmen und Ideen der Vielen, denn diese Transformation zur Nachhaltigkeit geht alle an.
Wir als Initiative “Demokratie wagen” hatten im Februar 2020 mit einem Bürgerantrag den Startschuss gegeben. Es hat fast 1,5 Jahre gedauert, bis der Vorschlag zur Abstimmung kam und im politischen Gremium mehrheitlich positiv entschieden wurde (siehe vorausgehende Blogbeiträge).
Die Initiative „Demokratie wagen“ kritisiert basierend auf der vorliegenden Transkription, dass der Bürgermeister von Gütersloh, Norbert Morkes, während der Pressekonferenz mit keinem Wort erwähnt, dass dem Bürgerrat in Gütersloh ein konkreter