Klimawoche Gütersloh 2026: Fair – nachhaltig – klimaneutral
Vom Wissen ins Handeln: Klimaanpassung beginnt vor Ort
Zum sechsten Mal findet vom 12. bis 19. September 2026 die Klimawoche Gütersloh statt. Unter dem Motto „Fair – nachhaltig – klimaneutral“ bringt sie erneut zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Menschen zusammen. Eine Woche lang geht es um die Frage, wie Klimaschutz und Klimaanpassung konkret vor Ort gelingen können – und was jeder Einzelne, aber auch Politik, Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft dazu beitragen können.
Denn deutlicher als je zuvor gilt: Die Klimakrise ist da. Sie wirkt. Der Sommer hat erneut gezeigt, was steigende Temperaturen bedeuten: Hitzerekorde, Dürre und zunehmender Wassermangel. Auch die gesundheitlichen Folgen werden sichtbar. Die Diskussion darüber, ob Klimaanpassung künftig sogar im Grundgesetz verankert werden soll, zeigt, wie grundlegend die Herausforderung inzwischen geworden ist.
„Klimaanpassung ist das Gebot der Stunde – und die beginnt direkt dort, wo die Menschen zuhause sind“, sagt Jürgen Droop, Mitbegründer der Klimawoche. „Die Klimawoche hält deshalb an ihrem Anspruch fest: Wir wollen vom Wissen ins konkrete Handeln kommen. Jeder kann etwas beitragen.“
CDU, CSU und SPD wollen die Informationsfreiheit abschaffen. Im September wird der Gesetzentwurf zur IFG-Reform erwartet, dann folgen der parlamentarische Prozess mit Beratungen und die finale Abstimmung.
Die Stadt schmiedete Pläne, die Weberei in Eigenregie zu übernehmen. Im März 2024 warf die Initiative "Demokratie wagen!" in einer Stellungnahme der Stadt vor, sie plane eine feindliche Übernahme (
Die aktuelle Hitzewelle macht für jeden spürbar, was der Klimawandel bedeutet. Hitze gilt schon heute als eine der größten gesundheitlichen Gefahren – und sie wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, sagt Anke Knopp, die aus der Initiative "Demokratie wagen!" heraus der Klimawoche zuarbeitet.
Nach fast 50 Stadtdates zieht die Gütersloher Initiative "Demokratie wagen!" eine positive Bilanz ihres Gesprächsformates. Jürgen Droop, Anke Knopp und Felix Kupferschmidt, die auch für die Klimawoche Gütersloh verantwortlich zeichnen, berichten von den unzähligen Themen und Gesprächen, die sich fast jeden Montag von 17-18 Uhr im Klimabüro ergeben hatten.
Wir waren dabei - und nicht nur wir! Als breites Netzwerk rund um die 
Diese fand am 7. November 2025 in der Aula der Janusz-Korczak-Gesamtschule statt. „Demokratie fängt im Alltag an – in unseren Schulen, Vereinen und Nachbarschaften“, betont Roland Thiesbrummel, Leiter des Fachbereichs Soziales der Stadt Gütersloh. „Die Konferenz soll ein Ort sein, an dem Menschen aus Gütersloh zusammenkommen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“


Kommunale Betriebe wie Stadtwerke, die für ihre Kommune wichtige Funktionen der Daseinsfürsorge übernehmen, werden demokratisch kontrolliert und bieten so große Gestaltungsmöglichkeiten. Sie unterliegen nicht zwangsweise den brutalen Kräften des freien Marktes. Dieses gilt auf Gütersloher wie auch auf Bielefelder Seite.


Die Weberei wurde von einem bunten Bündnis gesellschaftlich engagierter Menschen geradezu als der Gegenentwurf dazu erdacht. Hier ging es in freier Trägerschaft in erster Linie um soziale, politische und kulturelle Teilhabe. Kommunikation stand über allem. Bevölkerungsgruppen aller Couleur sollten angesprochen und aktiv eingebunden werden, egal, welchen Alters, Ethnie, sozialer Status oder Bildung. Es ging um das gemeinsame Erleben von Musik, Tanz, Theater, Lesungen, Comedy, Flohmärkte u.a. in ungezwungener Atmosphäre, niedrigschwellig und kostengünstig. 40 Jahre lang hat sich in Gütersloh dieses Gegenüber von freier und städtischer Kulturarbeit getragen - zum Vorteil und zur Freude der Bürgerinnen und Bürger. Nun will es der Kulturdezernent beenden.