Ein Haushalt kann spannend sein – und lockt trotzdem keine Bürger an
Es scheint keinen Bürger hinter dem Ofen hervorzulocken, wenn der Gütersloher Haushalt vorgestellt wird.
Die Veranstaltung „Fragen und Antworten zum Haushaltsentwurf 2014“ mit dem Leiter der Kämmerei Norbert Monscheidt am 29. Januar 2014 in der Weberei hat genau einen (!) Bürger angesprochen und vier Aktive. Das lenkte den Blick für kurze Zeit dann doch zuerst auf die Frage: Was macht man falsch? Ist der Haushalt, also städtisches Geld, welches von uns allen aufgebracht wird, wirklich so uninteressant? Oder darf man den Haushalt nicht in Gänze vorstellen, sondern nur Teilbereiche daraus, in denen sich möglichst viele Bürger wiederfinden? Oder muss man solche Kernfragen doch wieder online einstellen, wo die Nutzer von zuhause aus die Möglichkeit haben, sich in Ruhe und in eigenem Tempo damit zu beschäftigen.
Eine abschließende Antwort kann es hier nicht geben. Es stimmt jedoch nachdenklich – auch und vor allem uns als Initiative, die sich in dem Punkt offensichtlich nicht von den Problemen etablierter Parteien unterscheidet.
Die Stadt Gütersloh wird "Modellkommune E-Government" und darf sich im Rahmen dieses Pilotprojektes über eine Förderung von insgesamt 100.000 Euro freuen. Das Bundesinnenministerium des Innern (BMI) und die Kommunalen Spitzenverbände hatten gemeinsam einen bundesweiten Teilnahmeaufruf für das Pilotprojekt "Modellkommune E-Government" gestartet. Jetzt entschied die Jury über diese Auszeichnung für die Stadt Gütersloh.
Mit "Brief und Siegel" beginnt zum Jahreswechsel die neue Zeitrechnung in der Weberei: Bürgermeisterin Maria Unger, Kultur-Beigeordneter Andreas Kimpel und Stadtbaurat Henning Schulz unterzeichneten mit den neuen Weberei-Pächtern Tim und Steffen Böning die Verträge, mit denen die Stadt Vermietung und Förderung soziokultureller Veranstaltungen zusichert. „Unterschriftsreif“: (v.l.) Andreas Kimpel, Henning Schulz, Maria Unger, Tim und Steffen Böning.
Transparenz der politischen Anträge im Ratsinfosystem

Der Hauptausschuss hat am Montag über die Anträge von "Demokratie wagen!" zur Verbesserung des Ratsinformationssystems (im Internet zu finden unter 