Problemen und Chancen: 4600 zusätzliche Wohnungen in OWL

Datum: 
23. September 2013 - 19:00
Ort: 
Volksbank-Zentrale Gütersloh, Friedrich-Ebert-Straße 73-75

Nach dem Abzug der Briten werden in Ostwestfalen-Lippe 4600 zusätzliche Wohnungen zur Verfügung stehen. In einer Podiumsdiskussion am Montag, 23. September, um 19 Uhr in der Volksbank-Zentrale Gütersloh, Friedrich-Ebert-Straße 73-75 werden Experten diskutieren, wie dieses Potenzial sozialpolitisch genutzt werden kann, und wie man mit dem Gebäudebestand umgehen könnte? Veranstalter ist der Bund Deutscher Architekten (BDA) Ostwestfalen-Lippe im Rahmen des Programms "Stadt.Land.Wohnen".

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
geplant

Verhandlungen zur Weberei: Kulturausschuss tagt am 19. September

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 07.09.2013

Gütersloh (din). Überraschend schnell haben sich CDU, Grüne, FDP und UWG in den Ferien für die Brüder Steffen (39) und Tim Büning (37) als Betreiber der Weberei ausgesprochen. Die Brüder verhandeln mit der Verwaltung und Insolvenzverwalter Jochen Schnake über die Modalitäten der Betriebsübergabe.

Die Verwaltung bereitet eine Vorlage für den 19. September vor. Dann soll der Kulturausschuss in einer Sondersitzung die endgültige Entscheidung treffen.

Bevor sich diese schnelle Festlegung abzeichnete, hat die „Glocke" alle Bewerber gefragt, was ihr Konzept ausmacht, was sie befähigt, die Weberei auf solide Beine zu stellen, und warum gerade sie den Zuschlag erhalten sollten. Trotz der offenbar schon gefallenen Entscheidung beschäftigt sich der Hauptausschuss am kommenden Dienstag (17 Uhr) mit einem Antrag der Initiative „Demokratie wagen!" für eine öffentliche Bürgerinformation. Die Verwaltung lehnt das mangels Zeit und bereits hergestellter Öffentlichkeit unter anderem in den Medien ab.

Anhang: 

Tacheles: Es fehlt ein geordneter Prozess

Quelle: 
GT-INFO, September 2013

Die Mehrheit der im Rat vertretenen Parteien haben sich vor der Kulturausschuss-Sitzung im September auf die Brüder Tim und Steffen Böning geeinigt. Das Rennen scheint gelaufen, die Übernahme der Weberei ist zurzeit das öffentliche Thema Nummer ein. Das Bürgerzentrum lässt (fast) keinen Gütersloher kalt. Zur Entwicklung und zum Bewerbungsverfahren redet in dieser Ausgabe Jürgen Droop „Tacheles“ ... Jürgen Droop ist Verteter der Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“, die sich für Transparenz und Bürgerbeteiligung in dieser Stadt einsetzen ... 

Die Böning-Brüder gehen also als Weberei-Modernisierer durchs Ziel. Oder etwa doch nicht? Eine Mehrheit von CDU, Grünen, FDP und UWG flüsterte den Böning-Sieg zwar voreilig als Ergebnis einer Auswahlkommission, der offizielle Kulturausschuss tagt jedoch erst am 19. September. Die Kommission – mehr zufällig besetzt – hatte das Thema hinter verschlossenen Türen beraten. Es folgten parteiinterne Fraktionssitzungen - und dann die Verkündung. Übrigens zuerst auf facebook durch Mitbewerber Matthias Markstedt – und nicht von den Parteien. Auch Bewerber und Ratsherr Nobby Morkes nutzte facebook – zur Gratulation der vermeintlichen Sieger.

Öffentliche Weberei-Debatte beantragt

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 27.08.2013

Gütersloh (din) - Das Rennen um die Weberei scheint gelaufen. Gleichwohl soll sich die Politik schon vor der entscheidenden Sitzung des Kulturausschusses am 19. September noch einmal mit der Frage beschäftigen.  In einem Bürgerantrag vom 18. August für den Hauptausschuss am Dienstag, 10. September, fordern Vertreter der weiterhin aktiven Initiative „Demokratie wagen!“ eine öffentliche Diskussionsveranstaltung oder eine außerordentliche Sitzung des Kulturausschusses, in der die Konzepte der drei Bewerbergruppen vorgestellt werden.

Die Würfel sind gefallen

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher zeitung, 22.08.2013

Politische Mehrheit steht: Die Böning-Brüder machen das Rennen um die Trägerschaft der Weberei

VON ANETTE ISRINGHAUSEN Gütersloh. CDU, Grüne, UWG und FDP haben in ihren jeweiligen Fraktionssitzungen beschlossen, die Trägerschaft für die Weberei den beiden Bewerbern Steffen und Tim Böning zu übertragen. Die Entscheidung ist damit gefallen, wenngleich sie der Kulturausschuss am 19. September noch offiziell bestätigen muss.  

"Absolut überzeugend", "sehr professionell" – diese Einschätzung teilen alle vier Fraktionen übereinstimmend. Nicht nur das Konzept der Bönings "Der Bürgerkiez für Gütersloh", sondern auch ihre persönliche Präsentation in der Findungskommission wie bei der Bürgerversammlung im Parkbad hat den Politikern sehr gut gefallen. Gepunktet haben die beiden vor allem mit dem Konzept für die Gastronomie mit Biergarten, Kneipe und Bistro. Insgesamt fand der Grundtenor des Konzepts, nach dem die Weberei "chicer und serviceorientierter" werden soll, Anklang.

Böning-Brüder übernehmen die Weberei

Quelle: 
Westfalenblatt, Gütersloh, 22.08.2013

Mehrheit steht seit Mittwoch – Notbetrieb in der Übergangszeit

Von Michael Delker Gütersloh (WB). Tim Böning ist bereits auf Wohnungssuche in Gütersloh, denn seit Mittwochabend ist klar: Er und sein Bruder Steffen werden die Trägerschaft der Weberei übernehmen. Dass die Bönings die besten Karten haben, zeichnete sich bereits nach der Vorstellungsrunde vor einer Woche ab. Nachdem am Mittwochabend ein Großteil der Fraktionen tagte, steht nun die Mehrheit. CDU, FDP, UWG und Grüne werden in der Kulturausschuss-Sitzung am 19. September für das Konzept der Brüder stimmen.  

»Bei der Vorstellung haben sie den kompetentesten Eindruck hinterlassen. Als Konzertveranstalter ist Tim Böning sehr gut vernetzt«, sagt FDP-Fraktionschef Dr. Wolfgang Büscher. Die Grünen stimmten einstimmig für das Konzept. »Es erscheint uns in der inhaltlichen Ausrichtung und der kaufmännischen Fundierung sehr stimmig«, so Sprecher Marco Mantovanelli. Dagegen will sich die SPD nicht frühzeitig auf eine Bewerbergruppe festlegen.

Politik setzt mehrheitlich auf Böning-Brüder

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 22.08.2013

Gütersloh (din) - Die Brüder Steffen (39) und Tim Böning (37) erhalten aller Voraussicht nach mit ihrem Konzept „Bürger-Kiez“ den Zuschlag für die Weberei. Die Fraktionen haben nach ihren Sitzungen in dieser Woche der Verwaltung und dem Insolvenzverwalter Jochen Schnake mehrheitlich empfohlen, Gespräche mit den Brüdern zu führen.

Die Bönings auf Platz eins gesetzt haben CDU, Grüne, FDP und UWG. SPD und BfGT wollen sich noch nicht festlegen. „Der hohe Grad der Professionalität des Konzepts“ hat nach den Worten des kulturpolitischen Sprechers Wilko Wiesner die CDU überzeugt. Das beziehe sich sowohl auf die Gastronomie als auch auf den kulturellen Bereich. Die Bönings hätten die Marktlücke für die Weberei in der Region beschrieben und dargelegt, wo sie Ansätze für eine Umsatzsteigerung sehen, die das Ganze tragen soll. Es könnten aber immer noch Hindernisse auftreten wie die Konditionen für das Mietverhältnis mit der Stadt und die Art und Weise der Betriebsfortführung. Wiesner sprach von einem objektiven Auswahlverfahren und einem „richtigen Ergebnis“.

Bürgerantrag nach § 24 GO NRW „Anregungen und Beschwerden“ an den Hauptausschuss der Stadt Gütersloh am 10. September 2013

  • 18 August 2013
  • jdroop

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

Hier: Öffentliche Diskussionsveranstaltung / außerordentliche Kulturausschusssitzung zur Vorstellung der Konzepte der drei noch im Rennen befindlichen Bewerbergruppen um die Übernahme der Trägerschaft der Weberei vor der kommenden Kulturausschusssitzung am 19.09.2013.

Begründung:

Wie wir der Presse entnehmen konnten, tagte am Donnerstag, den 15.8.2013 eine zufällig zusammengesetzte Auswahlkommission aus Politik, Insolvenzverwalter und Verwaltung. Auftrag dieser Kommission war es vorerst nur, nach 'objektiven Kriterien' die vorliegenden Bewerbungen zu sichten und nicht zu bewerten. Diese ‚objektiven Kriterien‘ wurden jedoch bisher nicht veröffentlicht. Offensichtlich herrschte nach der Sitzung Verwirrung der Beteiligten über weiteres Vorgehen. Jedoch wurde schon bei diesem Treffen ein 'Ranking' erstellt und bekanntgegeben.

In dieser für Gütersloh wichtigen kulturpolitischen Entscheidung erscheint es uns wichtig, dass den Bürgerinnen und Bürgern vor dieser Entscheidung die Konzepte der BewerberInnen einmal vorgestellt werden sollten.

„Allenfalls ein Signal“

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 17.08.2013

Rennen um Weberei-Trägerschaft noch nicht gelaufen

Gütersloh (ai). Bereits vor der Sitzung des Kulturausschusses am 19. September hat sich bei den Entscheidungsträgern ein Stimmungsbild herauskristallisiert: Wie gestern berichtet, schnitten die Brüder Steffen und Tim Böning unter den Bewerbern für die Trägerschaft der Weberei bei einem „Ranking“ am besten ab. In der Auswahlkommission aus Politik und Verwaltung sei die Meinung einhellig gewesen, hieß es.

Wilko Wiesner, Kulturexperte und Ratsherr der CDU, stellte allerdings klar, dass es keine politische Entscheidung gewesen sei. Diese sei den zuständigen Gremien (Fachausschuss und Rat) vorbehalten. Man habe lediglich das Ergebnis einer „objektiven Bewertungsmatrix“ veröffentlicht“.

Viele gute Ideen bekommen

Quelle: 
Westfalenblatt, Lokalausgabe Gütersloh, 15.08.2013

Weberei-Bewerber Tim und Steffen Böning präsentieren Ergebnis ihrer Internet-Umfrage

Von Uwe Caspar Gütersloh (WB). Die Resonanz war beachtlich: Mehr als 200 Gütersloher beteiligten sich mit ihren Vorschlägen an dem von den Brüdern Tim und Steffen Böning initiierten Internetforum »Bürgerkiez« zum künftigen Betriebskonzept der Weberei. »Die vielen guten Ideen, die wir bekommen haben, beweisen, dass die Zukunft der Weberei den Leuten hier nicht egal ist«, freut sich Tim Böning.

Bekanntlich sind die Brüder (»Wir sind gute Geschäftsleute und können auch brutto von netto unterscheiden«) einer von drei Bewerbern, die die Trägerschaft des insolventen Bürgerzentrums übernehmen möchten. Das Ergebnis ihrer Umfrage präsentierten sie am Dienstagabend im Parkbad mit Unterstützung des flott moderierenden Fernseh-Comedian Simon Gosejohann der Öffentlichkeit – vor rund 100 Gästen überwiegend der mittleren und älteren Generation. Die eingereichten Vorschläge fasste Tim Böning auf fünf Tafeln in fünf Kategorien zusammen: An erster Stelle Gastronomie (Unter anderem: »Anspruchsvollere Speisen«), danach folgen Kulturprogramm (»Ganztagesprogramm für alle Zielgruppen«), Partys (»Formate für Jüngere«), Ambiente (»Mehr Sauberkeit«) und Management/Professionalität (»Ruhe reinbringen, Kontinuität sichern und keine Experimente«).

Weberei-Konzept der Böning-Brüder vorn

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 16.08.2013

Gütersloh (rebo/gl). Im Bewerbungsverfahren zur Vergabe der Dienstleistungskonzession zum Betrieb der Weberei als soziokulturelles Zentrum haben die Brüder Tim und Steffen Böning die Auswahlkommission mit ihrem Konzept überzeugt. Nachdem die drei übriggebliebenen Bewerber ihre Konzepte am Donnerstag vor Vertretern aller Ratsfraktionen, dem vorläufigen Insolvenzverwalter und der Verwaltung vorgestellt hatten, hat sich das als erstes Ergebnis herauskristallisiert. Im Anschluss an die Vorstellungsrunde hat die Auswahlkommission die vorliegenden Konzepte mit einem nach objektiven Kriterien aufgestellten Bewertungsverfahren beurteilt. Das sei in großer Übereinstimmung geschehen, hieß es gestern in einer Mitteilung der Kommission. An zweiter Stelle in der Reihenfolge stehen die Bewerbergemeinschaft Matthias Kirchhoff, Ben Hensdiek und Carsten Huhn, an dritter Stelle die Bewerbergemeinschaft Norbert Morkes, Christiane Ziegele, Dominik Klima und Frank Brune.

Ein kurzer Abriss der Vorstellung der Böning-Brüder

  • 14 August 2013
  • Gast (nicht überprüft)

Die Brüder Tim und Steffen Böning warben öffentlich für ihr Konzept zur Übernahme der Weberei. Eingeladen waren die interessierten Bürger ins Parkbad. Draußen. Eine große Handvoll war gekommen. Immerhin liegt der Termin mitten in den Sommerferien.

Mit lockerer Lippe und als Maskottchen für Kulturerfahrung moderierte Comedian Simon Gosejohann, befreundet mit den Böning-Brüdern. Alle drei erklärten ihre enge Verbundenheit mit der Weberei seit Jugendlichentagen. „Wenn es die Weberei nicht gibt, bin ich seltener in Gütersloh, das kann ich meinen Eltern nicht zumuten“, so Gosejohann. Das Engagement für die Weberei sei bürgerschaftliches Engagement, Reden allein am Biertisch gehe nicht, Ziel sei es, die Weberei in einem Jahr nicht wiederholt vor der Pleite stehen zu lassen. Die Bewerber-Brüder führen immer wieder das Wort „Bürgerkiez“ im Munde, wenn sie von der Weberei sprechen.

Weberei: Morkes und Markstedt ein Team

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 12.08.2013

Gütersloh (din) - Der frühere Unternehmer und Wapelbad-Betreiber Matthias Markstedt hat sich der Bewerbergruppe um Nobby Morkes für die Weberei angeschlossen. Versuche von Morkes, auch das Trio Matthias Kirchhoff, Ben Hensdiek und Carsten Huhn zu einer Zusammenarbeit zu bewegen, trugen keine Früchte.   Darüber informieren Morkes sowie seine Partner Frank Brune, Dominik Klima, Christiane Ziegele und nunmehr auch Markstedt in einer Pressemitteilung. Mit Tim und Steffen Böning, die in der Weberei einen Bürgerkiez planen, war das Gespräch nicht gesucht worden. „Daran haben wir nicht gedacht“, sagte Morkes der „Glocke“, ohne die Aussage weiter zu präzisieren. Ziel des Veranstalters und Kommunalpolitikers – der sich selbst für befangen erklärt hatte – war es nach eigenen Angaben, „mit den drei Gütersloher Bewerbergruppen im Sinne aller Beteiligten die für die Weberei beste Trägerlösung herbeizuführen“. Dazu waren sowohl Gespräche mit Markstedt als auch mit dem Trio geführt worden. Morkes: „Trotz intensiver Bemühungen ist es leider nicht gelungen, die Konzepte zusammenzuführen und eine einheitliche Bewerbung zur Übernahme der Webereiträgerschaft aufzustellen.“

Weberei: Markstedt und Morkes ab sofort Partner

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 12.08.2013

Gütersloh. In das Rennen um die Trägerschaft der Weberei kommt jetzt nochmal Bewegung. Matthias Markstedt schließt sich der Bewerbergruppe um Norbert Morkes an, wie Radio Gütersloh meldet.   Noch in der vergangenen Woche hatte Markstedt, Betreiber des Wapelbads, seine eigenständige Bewerbung zurückgezogen. Jetzt beteiligt sich Markstedt als gleichberechtigter Partner an Morkes Weberei-Konzept. In der vergangenen Woche sollen Gespräche für eine komplett einheitliche Lösung geführt worden sein. Die Bewerbergruppe um Matthias Kirchhoff wolle aber ihr eigenes Konzept beibehalten.

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