Weberei-Bewerber

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 5.8.2013

Matthias Markstedt bleibt lieber im Wapelbad

Gütersloh (raho). Da waren es nur noch drei: Matthias Markstedt hat seine Bewerbung um die Übernahme der Weberei überraschend zurückgezogen. „Der Bademeister bleibt im Wapelbad und geht nicht in die Weberei“, ließ der ehemalige Solarunternehmer am Wochenende die Facebook-Gemeinde wissen. „Es gibt ja so viele gute Ideen, dass sich andere darum kümmern können“, fügte er resigniert und mit leiser Verbitterung hinzu. 

Gegenüber der NW nannte Markstedt gestern zwei Hauptgründe für seinen Rückzieher. Zum einen stoße er beim zuständigen Kulturdezernenten auf schroffe Ablehnung. Andreas Kimpel werde alles versuchen, um zu verhindern, dass er, Markstedt, in die Weberei komme. Ähnlich abweisend sei die Haltung des Beigeordneten gegenüber Norbert Morkes. Der Ratsherr und BfGT-Chef hatte ebenfalls ein Konzept zur Übernahme des Bürgerzentrums abgegeben.

Markstedt zieht zurück

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Westfalenblatt Gütersloh, 5.8.2013

Gütersloh (WB). Wapelbad-Betreiber Matthias Markstedt will die Weberei nicht mehr übernehmen. Über Internet kündigte er in der Nacht zu Sonntag an, seine Bewerbung um die Trägerschaft zurückzuziehen.  Statt dessen werde er künftig das von Norbert Morkes eingereichte Konzept unterstützen. Dazu wurden am Sonntag erste Gespräche geführt. Mit Matthias Markstedt zieht der aussichtsreichste Bewerber um die Weberei-Trägerschaft seinen Hut zurück. Nicht zuletzt die vehemente Kritik Markstedts am bisherigen Weberei-Träger, der Pari Sozial gGmbH, bestärkte eine Mehrheit aus CDU, Grünen, BfGT, FDP und UWG im April darin, den Pachtvertrag zu kündigen. Dem Vernehmen nach genoss Markstedts Genossenschafts-Konzept bis gestern das uneingeschränkte Vertrauen von CDU, FDP und Teilen der Grünen; offen ist das Abstimmungsverhalten der UWG.

Ein Koffer voller Ideen

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Westfalenblatt, Gütersloh, 26.07,2013, Wolfgang Wotke

Norbert Morkes und sein Team stellen ihr Bewerbungskonzept für die Weberei vor

Gütersloh (WB). »Weberei für alle!«, heißt der Leitsatz des Konzeptes von Kommunalpolitiker Norbert Morkes (BfGT) und seinem Team. In dem Plan, den er am Donnerstag vorgestellt hat, soll die Weberei zum Treffpunkt der Bürger und ein Haus der Generationen werden: nachhaltig, ökonomisch und sozial.

Morkes ist einer von fünf Bewerbern, der die zukünftige Trägerschaft des insolventen soziokulturellen Zentrums mitten in Gütersloh übernehmen möchte. Dabei will sich die Morkes-Mannschaft, die unter »WebereiKult gGmbH/geG« firmiert, vor allem auf die Gastronomie konzentrieren. Wenn diese effizient sei, könne man alle weiteren Bausteine darauf setzen, sagt der 61-Jährige.

Medienakademie als Teil der Weberei

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Die Glocke online, 26.07.2013

Gut 30 Seiten umfasst das Konzept von Matthias Kirchhoff (50), Carsten Huhn (35) und Ben Hensdiek (28), das sie bei der Stadt für die Übernahme der Weberei eingereicht haben. Es trägt den Titel „Weberei. Bürger. Kultur. Medien.“ Eine Medienakademie spielt darin eine Rolle. „Nach 30 Jahren ist es an der Zeit, die Weberei zukunftsorientiert auszurichten“, sagte Kirchhoff, Chef des Internet-Senders Gütersloh-TV, am Freitag vor der Presse. Seine beiden Kompagnons betreiben die Konzert-Agentur GTown-Musik OWL. Sie teilen sich ein Büro über dem Bankery an der Kökerstraße.

Eine „jahrelange Verbundenheit zur Weberei“ habe sie dazu bewogen, sich zur bewerben, heißt es im Konzept. Für die Gastronomie konnten sie Kaya Dursun gewinnen, der in Verl das Café Olé und das Steakhaus El Toro betreibt. Für den Betrieb wollen die Partner eine gemeinnützige GmbH gründen, in der sie als Geschäftsführer auftreten. Als beratendes Gremium soll ein Beirat installiert werden mit dem Architekten Walter Hauer, der die Weberei vor 30 Jahren mit ins Leben gerufen hat, mit Heino Nollmann, Gründer der Medienfabrik, und Martin Schildmacher, Vorstand der Firma Modus Consult und zweiter Vorsitzender der Kulturgemeinschaft Dreieckspatz.

Da muss Struktur rein

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Neue Westfälische, Gütersloher zeitung, 27.07.2013

INTERVIEW: Ben Hensdiek, Carsten Huhn und Matthias Kirchhoff wollen die Weberei

Gütersloh. Matthias Kirchhoff, Ben Hensdiek und Carsten Huhn haben in der Bewerbung um die Trägerschaft der Weberei gute Karten. Alle drei sind Geschäftsführer florierender Firmen, haben einflussreiche Persönlichkeiten an ihrer Seite und sind auf das Wohlwollen der Entscheidungsträger bedacht. Im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern Norbert Morkes (BfG), der vielen als Totengräber des Theaters gilt und der den Grünen nahestehende Matthias Markstedt (Wapelbad), der sich noch nie einen Maulkorb anlegen ließ. NW- Mitarbeiterin Anette Isringhausen sprach mit dem Trio über ihr Weberei-Konzept. 

Neue Wege gehen

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GT Info, August 2013

Das Rennen um die Nachfolge der Weberei-Trägerschaft bleibt spannend. Nachdem Matthias Markstedt bereits frühzeitig erklärt hat, die Weberei zu übernehmen, haben weitere Kandidaten ihre Bewerbungen abgegeben. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (20. Juli) unseres Magazins wollten nunmehr drei ernstzunehmende Gruppierungen mit ihren Konzepten überzeugen. Über das sogenannte „Genossenschaftsmodell“ Markstedts hinaus bewirbt sich ein Team aus Privatleuten um Ben Hensdiek, Carsten Huhn (GTownMusicOWL) und Matthias Kirchhoff (GüterslohTV) um die Trägerschaft der Weberei. Den Kandidatenkreis erweitert darüber hinaus Nobby Morkes, der gemeinsam mit Frank Brune, Dominik Klima und Christiane Ziegele das Bürgerzentrum neu ausrichten möchte. GT-INFO-Chefredakteur Markus Corsmeyer traf sich mit den beiden neuen Interessentenkreisen und stellt die Konzepte detailliert vor. 

Eine „Weberei für alle“

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 26.07.2013

Nobby Morkes und Partner haben ehrgeizige Pläne für das Bürgerzentrum

Das Rennen um die Trägerschaft der Weberei wird spannend. Gestern hat Nobby Morkes (Noa Entertainment und BfGT-Chef) mit seinen drei Partnern sein Konzept unter dem Werbeslogan eine „Weberei für alle“ vorgestellt. Er ist einer von fünf Bewerbern. In vielem gleichen sich die bislang öffentlich gewordenen Konzepte: Sowohl Matthias Markstedt, als auch die Brüder Tim und Steffen Böning und das Team um Morkes wollen die Weberei als Bürgerzentrum stärker öffnen, neue Zielgruppen ansprechen, eine kompetentere Führung einsetzen. Ähnlich ist auch das Grundprinizip: die Gastronomie muss finanziell effizienter werden, um Non-Profit- oder auch defizitäre Defizite auszugleichen. Drei Säulen sollen die Weberei tragen: die Gastronomie, Veranstaltungen und kulturelle Events, Bildung und Soziales. 

Weberei: Platz nutzen und Küche genießen

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Die Glocke online, Gütersloh, 26.07.2013

Mit der Devise „Weberei für alle – Treffpunkt der Bürger und Haus der Generationen“ gehen Nobby Morkes (Noa-Entertainment) und sein Team ins Rennen um die Vergabe des Bürgerzentrums. „Wenn die Weberei von einem genug hat, dann ist es Platz“, sagt Mitstreiterin Christiane Ziegele.   „Wir werden Wege schaffen, alle Räumlichkeiten zu nutzen.“ Ziegele (47), Geschäftsführerin der Offenen Ganztagsschule Isselhorst, soll für den Bereich Bildung und Soziales zuständig sein. Den betriebswirtschaftlichen Part will Veranstaltungsmanager Dominik Klima (35) übernehmen. Für die Leitung der Gastronomie ist Frank Brune (42), der seit 2008 die Gaststätte „Vielfalt“ in Harsewinkel führt, vorgesehen.

Gemeinsam für die Zukunft des Flughafens

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Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit Gütersloh, Pressemeldung vom 25.07.2013

Stadtspitze, Unternehmerverband Gütersloh sowie die Industrie- und Handelskammer wünschen sich möglichst schnell ein klares Bekenntnis der Bezirksregierung und des Landes zu kurzen Planungshorizonten für die zukünftige Nutzung des Flughafengeländes an der Marienfelder Straße.

 

Gemeinsam für die Zukunft des Flughafens: v.l. Dezernent Joachim Martensmeier, 1. Beigeordnete Christine Lang; IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden, Stadtbaurat Henning Schulz, städtischer Wirtschaftsförderer Rainer Venhaus, Bürgermeisterin Maria Unger, Fritz Husemann, Vorstandsmitglied des Unternehmerverbandes, Dr. Markus Miele, Vorsitzender des Unternehmerverbandes, Dr. Ernst Wolf und Dr. Peter Westerbarkey, Vorstandsmitglieder des Unternehmerverbandes, Unternehmerverbands-Geschäftsführer Burkhard Marcinkowski und Dr. Markus Kremer, städtischer Personalchef.

Brüder wollen die Weberei erneuern

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Die Glocke online, Gütersloh, 25.07.2013

Der Bertelsmann-Manager Steffen Böning (39) und sein Bruder Tim Böning (37), Inhaber der Künstler- und Konzertagentur „Der Bomber der Herzen“ in Berlin, wollen die Weberei übernehmen. Sie haben eine von insgesamt fünf Bewerbungen eingereicht. „Wir sind beide Gütersloher, die die Weberei noch als erfolgreiches Kulturzentrum aus unserer Jugend kennen“, sagte Steffen Böning am Mittwoch der „Glocke“. Er will sich selbst zunächst nur ehrenamtlich einbringen und die Bewerbung auch als Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements verstanden wissen.

„Wir haben das Know-how und die Kontakte“, so Böning. Zum Team gehört außerdem ein Bielefelder Gastronom, der noch nicht genannt werden möchte. Das Konzept trägt den Titel „identitätsstiftender Bürgerkiez“. Es sehe weder vor, alles Derzeitige auf Kopf zu stellen, noch die Weberei zu stark zu kommerzialisieren. „Dennoch wird klar, dass ohne ökonomisch erfolgreiche Bereiche wie Gastronomie, Vermietung oder Partyveranstaltungen weder ein adäquates Kulturprogramm noch die Arbeit der sozialen Werkstätten möglich ist“, erklären die Brüder unisono.

 

„Lokaler Kiez mit kosmopolitischem Flair“

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Neue Westfälische, vom 25. Juli 2013

Tim und Steffen Böning bewerben sich um die Trägerschaft der Weberei

Neben Matthias Markstedt (Wapelbad), Norbert Morkes (BfGT) und dem Trio um Matthias Kirchhoff (Gütersloher TV, GTown Music) haben sich auch die Brüder Tim und Steffen Böning um die Trägerschaft der Weberei beworben.

Tim Böning (37) ist Geschäftsführer der Berliner Konzertagentur „Der Bomber der Herzen“, sein Bruder Steffen Böning (39) Medienmanager in Gütersloh. „Seit ich 15 Jahre alt war, kenne ich die Weberei“, sagt Tim Böning, dessen Familie in Gütersloh wohnt. Er habe seine Heimat und speziell die Weberei nie aus den Augen verloren, habe in der Vergangenheit den ein oder anderen musikalischen Event (zuletzt die Band „Recate“) in die Weberei oder auch auf den Dreiecksplatz geholt. „Dienst an der Heimat“ nennt er dies.

Weberei: Zwei weitere Bewerber tauchen auf

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Westfalen Blatt, vom 24. Juli 2013

Überraschung im Bewerbungsverfahren um die Trägerschaft der Weberei: neben den drei bisher bekannten Bewerbern haben zwei weitere Aspiranten ihre Hüte in den Ring geworfen.

Dem Vernehmen nach soll es sich dabei um zwei in Gütersloh lebende Gastronomen handeln. Davon unterhält eine aus der Türkei stammende Gastronomin ein Lokal in Rheda-Wiedenbrück, ein aus Griechenland stammender Bewerber ein Lokal in Gütersloh.

Fünf Bewerber wollen Weberei betreiben

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http://www.guetersloh.de

Fünf Bewerber haben ihre Konzepte als zukünftige Betreiber der Weberei eingereicht. Das erklärte jetzt Kultur-Beigeordneter Andreas Kimpel nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 22. Juli.

Die nächsten Schritte sind nun die Sichtung der Unterlagen und Gespräche der Bewerber mit einer „kleinen Kommission“ aus Vertretern von Politik, Verwaltung und dem vorläufigen Insolvenzverwalter, die eine Empfehlung an den Kulturausschuss gibt. Nach aktuellem Zeitplan soll er in einer Sondersitzung im September darüber entscheiden, wer zukünftiger Betreiber der Weberei wird.


Soweit und kurz die Meldung auf den Webseiten der Stadt Gütersloh.

Demokratie wagen! fordert die Namen und deren Konzeptepapiere der fünf Bewerber von Beginn an öffentlich zu machen und die Bürger und Besucher der Weberei mitentscheiden zu lassen.

Flughafen: nur regionale Konzepte haben Chancen

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Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Gütersloh, 15.07.2013

Gemeinsame Interessen erörtern, Schnittmengen finden, Bedarf ermitteln: Das waren erklärte Ziele der Kreiskonferenz zur Zukunft des Flughafengeländes, zu der am Freitag (12. Juli) Bürgermeisterin Maria Unger, Bürgermeister, Vertreter der Verwaltungen sowie Kommunalpolitiker und -politikerinnen der Städte und Gemeinden im Kreis sowie des Kreises Gütersloh eingeladen hatte.

"Die zukünftige Nutzung des Flughafengeländes ist ein regionales Thema,“ betonte die Bürgermeisterin in ihrer Begrüßung. „Deshalb ist die enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Städten und Gemeinden eine entscheidende Aufgabe im Konversionsprozess.“ Dabei sei die Kreiskonferenz ein erster Schritt, eine weitere Einladung richtet sich direkt nach der Sommerpause an die Kommunen in der gesamten Region und die regionalen Institutionen.

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