Weberei-Konzept der Böning-Brüder vorn

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Die Glocke, Gütersloh, 16.08.2013

Gütersloh (rebo/gl). Im Bewerbungsverfahren zur Vergabe der Dienstleistungskonzession zum Betrieb der Weberei als soziokulturelles Zentrum haben die Brüder Tim und Steffen Böning die Auswahlkommission mit ihrem Konzept überzeugt. Nachdem die drei übriggebliebenen Bewerber ihre Konzepte am Donnerstag vor Vertretern aller Ratsfraktionen, dem vorläufigen Insolvenzverwalter und der Verwaltung vorgestellt hatten, hat sich das als erstes Ergebnis herauskristallisiert. Im Anschluss an die Vorstellungsrunde hat die Auswahlkommission die vorliegenden Konzepte mit einem nach objektiven Kriterien aufgestellten Bewertungsverfahren beurteilt. Das sei in großer Übereinstimmung geschehen, hieß es gestern in einer Mitteilung der Kommission. An zweiter Stelle in der Reihenfolge stehen die Bewerbergemeinschaft Matthias Kirchhoff, Ben Hensdiek und Carsten Huhn, an dritter Stelle die Bewerbergemeinschaft Norbert Morkes, Christiane Ziegele, Dominik Klima und Frank Brune.

Ein kurzer Abriss der Vorstellung der Böning-Brüder

  • 14 August 2013
  • Gast (nicht überprüft)

Die Brüder Tim und Steffen Böning warben öffentlich für ihr Konzept zur Übernahme der Weberei. Eingeladen waren die interessierten Bürger ins Parkbad. Draußen. Eine große Handvoll war gekommen. Immerhin liegt der Termin mitten in den Sommerferien.

Mit lockerer Lippe und als Maskottchen für Kulturerfahrung moderierte Comedian Simon Gosejohann, befreundet mit den Böning-Brüdern. Alle drei erklärten ihre enge Verbundenheit mit der Weberei seit Jugendlichentagen. „Wenn es die Weberei nicht gibt, bin ich seltener in Gütersloh, das kann ich meinen Eltern nicht zumuten“, so Gosejohann. Das Engagement für die Weberei sei bürgerschaftliches Engagement, Reden allein am Biertisch gehe nicht, Ziel sei es, die Weberei in einem Jahr nicht wiederholt vor der Pleite stehen zu lassen. Die Bewerber-Brüder führen immer wieder das Wort „Bürgerkiez“ im Munde, wenn sie von der Weberei sprechen.

Weberei: Morkes und Markstedt ein Team

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Die Glocke, Gütersloh, 12.08.2013

Gütersloh (din) - Der frühere Unternehmer und Wapelbad-Betreiber Matthias Markstedt hat sich der Bewerbergruppe um Nobby Morkes für die Weberei angeschlossen. Versuche von Morkes, auch das Trio Matthias Kirchhoff, Ben Hensdiek und Carsten Huhn zu einer Zusammenarbeit zu bewegen, trugen keine Früchte.   Darüber informieren Morkes sowie seine Partner Frank Brune, Dominik Klima, Christiane Ziegele und nunmehr auch Markstedt in einer Pressemitteilung. Mit Tim und Steffen Böning, die in der Weberei einen Bürgerkiez planen, war das Gespräch nicht gesucht worden. „Daran haben wir nicht gedacht“, sagte Morkes der „Glocke“, ohne die Aussage weiter zu präzisieren. Ziel des Veranstalters und Kommunalpolitikers – der sich selbst für befangen erklärt hatte – war es nach eigenen Angaben, „mit den drei Gütersloher Bewerbergruppen im Sinne aller Beteiligten die für die Weberei beste Trägerlösung herbeizuführen“. Dazu waren sowohl Gespräche mit Markstedt als auch mit dem Trio geführt worden. Morkes: „Trotz intensiver Bemühungen ist es leider nicht gelungen, die Konzepte zusammenzuführen und eine einheitliche Bewerbung zur Übernahme der Webereiträgerschaft aufzustellen.“

Weberei: Markstedt und Morkes ab sofort Partner

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 12.08.2013

Gütersloh. In das Rennen um die Trägerschaft der Weberei kommt jetzt nochmal Bewegung. Matthias Markstedt schließt sich der Bewerbergruppe um Norbert Morkes an, wie Radio Gütersloh meldet.   Noch in der vergangenen Woche hatte Markstedt, Betreiber des Wapelbads, seine eigenständige Bewerbung zurückgezogen. Jetzt beteiligt sich Markstedt als gleichberechtigter Partner an Morkes Weberei-Konzept. In der vergangenen Woche sollen Gespräche für eine komplett einheitliche Lösung geführt worden sein. Die Bewerbergruppe um Matthias Kirchhoff wolle aber ihr eigenes Konzept beibehalten.

Weberei-Bewerber

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 5.8.2013

Matthias Markstedt bleibt lieber im Wapelbad

Gütersloh (raho). Da waren es nur noch drei: Matthias Markstedt hat seine Bewerbung um die Übernahme der Weberei überraschend zurückgezogen. „Der Bademeister bleibt im Wapelbad und geht nicht in die Weberei“, ließ der ehemalige Solarunternehmer am Wochenende die Facebook-Gemeinde wissen. „Es gibt ja so viele gute Ideen, dass sich andere darum kümmern können“, fügte er resigniert und mit leiser Verbitterung hinzu. 

Gegenüber der NW nannte Markstedt gestern zwei Hauptgründe für seinen Rückzieher. Zum einen stoße er beim zuständigen Kulturdezernenten auf schroffe Ablehnung. Andreas Kimpel werde alles versuchen, um zu verhindern, dass er, Markstedt, in die Weberei komme. Ähnlich abweisend sei die Haltung des Beigeordneten gegenüber Norbert Morkes. Der Ratsherr und BfGT-Chef hatte ebenfalls ein Konzept zur Übernahme des Bürgerzentrums abgegeben.

Markstedt zieht zurück

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Westfalenblatt Gütersloh, 5.8.2013

Gütersloh (WB). Wapelbad-Betreiber Matthias Markstedt will die Weberei nicht mehr übernehmen. Über Internet kündigte er in der Nacht zu Sonntag an, seine Bewerbung um die Trägerschaft zurückzuziehen.  Statt dessen werde er künftig das von Norbert Morkes eingereichte Konzept unterstützen. Dazu wurden am Sonntag erste Gespräche geführt. Mit Matthias Markstedt zieht der aussichtsreichste Bewerber um die Weberei-Trägerschaft seinen Hut zurück. Nicht zuletzt die vehemente Kritik Markstedts am bisherigen Weberei-Träger, der Pari Sozial gGmbH, bestärkte eine Mehrheit aus CDU, Grünen, BfGT, FDP und UWG im April darin, den Pachtvertrag zu kündigen. Dem Vernehmen nach genoss Markstedts Genossenschafts-Konzept bis gestern das uneingeschränkte Vertrauen von CDU, FDP und Teilen der Grünen; offen ist das Abstimmungsverhalten der UWG.

Ein Koffer voller Ideen

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Westfalenblatt, Gütersloh, 26.07,2013, Wolfgang Wotke

Norbert Morkes und sein Team stellen ihr Bewerbungskonzept für die Weberei vor

Gütersloh (WB). »Weberei für alle!«, heißt der Leitsatz des Konzeptes von Kommunalpolitiker Norbert Morkes (BfGT) und seinem Team. In dem Plan, den er am Donnerstag vorgestellt hat, soll die Weberei zum Treffpunkt der Bürger und ein Haus der Generationen werden: nachhaltig, ökonomisch und sozial.

Morkes ist einer von fünf Bewerbern, der die zukünftige Trägerschaft des insolventen soziokulturellen Zentrums mitten in Gütersloh übernehmen möchte. Dabei will sich die Morkes-Mannschaft, die unter »WebereiKult gGmbH/geG« firmiert, vor allem auf die Gastronomie konzentrieren. Wenn diese effizient sei, könne man alle weiteren Bausteine darauf setzen, sagt der 61-Jährige.

Medienakademie als Teil der Weberei

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Die Glocke online, 26.07.2013

Gut 30 Seiten umfasst das Konzept von Matthias Kirchhoff (50), Carsten Huhn (35) und Ben Hensdiek (28), das sie bei der Stadt für die Übernahme der Weberei eingereicht haben. Es trägt den Titel „Weberei. Bürger. Kultur. Medien.“ Eine Medienakademie spielt darin eine Rolle. „Nach 30 Jahren ist es an der Zeit, die Weberei zukunftsorientiert auszurichten“, sagte Kirchhoff, Chef des Internet-Senders Gütersloh-TV, am Freitag vor der Presse. Seine beiden Kompagnons betreiben die Konzert-Agentur GTown-Musik OWL. Sie teilen sich ein Büro über dem Bankery an der Kökerstraße.

Eine „jahrelange Verbundenheit zur Weberei“ habe sie dazu bewogen, sich zur bewerben, heißt es im Konzept. Für die Gastronomie konnten sie Kaya Dursun gewinnen, der in Verl das Café Olé und das Steakhaus El Toro betreibt. Für den Betrieb wollen die Partner eine gemeinnützige GmbH gründen, in der sie als Geschäftsführer auftreten. Als beratendes Gremium soll ein Beirat installiert werden mit dem Architekten Walter Hauer, der die Weberei vor 30 Jahren mit ins Leben gerufen hat, mit Heino Nollmann, Gründer der Medienfabrik, und Martin Schildmacher, Vorstand der Firma Modus Consult und zweiter Vorsitzender der Kulturgemeinschaft Dreieckspatz.

Da muss Struktur rein

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Neue Westfälische, Gütersloher zeitung, 27.07.2013

INTERVIEW: Ben Hensdiek, Carsten Huhn und Matthias Kirchhoff wollen die Weberei

Gütersloh. Matthias Kirchhoff, Ben Hensdiek und Carsten Huhn haben in der Bewerbung um die Trägerschaft der Weberei gute Karten. Alle drei sind Geschäftsführer florierender Firmen, haben einflussreiche Persönlichkeiten an ihrer Seite und sind auf das Wohlwollen der Entscheidungsträger bedacht. Im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern Norbert Morkes (BfG), der vielen als Totengräber des Theaters gilt und der den Grünen nahestehende Matthias Markstedt (Wapelbad), der sich noch nie einen Maulkorb anlegen ließ. NW- Mitarbeiterin Anette Isringhausen sprach mit dem Trio über ihr Weberei-Konzept. 

Neue Wege gehen

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GT Info, August 2013

Das Rennen um die Nachfolge der Weberei-Trägerschaft bleibt spannend. Nachdem Matthias Markstedt bereits frühzeitig erklärt hat, die Weberei zu übernehmen, haben weitere Kandidaten ihre Bewerbungen abgegeben. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (20. Juli) unseres Magazins wollten nunmehr drei ernstzunehmende Gruppierungen mit ihren Konzepten überzeugen. Über das sogenannte „Genossenschaftsmodell“ Markstedts hinaus bewirbt sich ein Team aus Privatleuten um Ben Hensdiek, Carsten Huhn (GTownMusicOWL) und Matthias Kirchhoff (GüterslohTV) um die Trägerschaft der Weberei. Den Kandidatenkreis erweitert darüber hinaus Nobby Morkes, der gemeinsam mit Frank Brune, Dominik Klima und Christiane Ziegele das Bürgerzentrum neu ausrichten möchte. GT-INFO-Chefredakteur Markus Corsmeyer traf sich mit den beiden neuen Interessentenkreisen und stellt die Konzepte detailliert vor. 

Eine „Weberei für alle“

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 26.07.2013

Nobby Morkes und Partner haben ehrgeizige Pläne für das Bürgerzentrum

Das Rennen um die Trägerschaft der Weberei wird spannend. Gestern hat Nobby Morkes (Noa Entertainment und BfGT-Chef) mit seinen drei Partnern sein Konzept unter dem Werbeslogan eine „Weberei für alle“ vorgestellt. Er ist einer von fünf Bewerbern. In vielem gleichen sich die bislang öffentlich gewordenen Konzepte: Sowohl Matthias Markstedt, als auch die Brüder Tim und Steffen Böning und das Team um Morkes wollen die Weberei als Bürgerzentrum stärker öffnen, neue Zielgruppen ansprechen, eine kompetentere Führung einsetzen. Ähnlich ist auch das Grundprinizip: die Gastronomie muss finanziell effizienter werden, um Non-Profit- oder auch defizitäre Defizite auszugleichen. Drei Säulen sollen die Weberei tragen: die Gastronomie, Veranstaltungen und kulturelle Events, Bildung und Soziales. 

Weberei: Platz nutzen und Küche genießen

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Die Glocke online, Gütersloh, 26.07.2013

Mit der Devise „Weberei für alle – Treffpunkt der Bürger und Haus der Generationen“ gehen Nobby Morkes (Noa-Entertainment) und sein Team ins Rennen um die Vergabe des Bürgerzentrums. „Wenn die Weberei von einem genug hat, dann ist es Platz“, sagt Mitstreiterin Christiane Ziegele.   „Wir werden Wege schaffen, alle Räumlichkeiten zu nutzen.“ Ziegele (47), Geschäftsführerin der Offenen Ganztagsschule Isselhorst, soll für den Bereich Bildung und Soziales zuständig sein. Den betriebswirtschaftlichen Part will Veranstaltungsmanager Dominik Klima (35) übernehmen. Für die Leitung der Gastronomie ist Frank Brune (42), der seit 2008 die Gaststätte „Vielfalt“ in Harsewinkel führt, vorgesehen.

Gemeinsam für die Zukunft des Flughafens

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Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit Gütersloh, Pressemeldung vom 25.07.2013

Stadtspitze, Unternehmerverband Gütersloh sowie die Industrie- und Handelskammer wünschen sich möglichst schnell ein klares Bekenntnis der Bezirksregierung und des Landes zu kurzen Planungshorizonten für die zukünftige Nutzung des Flughafengeländes an der Marienfelder Straße.

 

Gemeinsam für die Zukunft des Flughafens: v.l. Dezernent Joachim Martensmeier, 1. Beigeordnete Christine Lang; IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden, Stadtbaurat Henning Schulz, städtischer Wirtschaftsförderer Rainer Venhaus, Bürgermeisterin Maria Unger, Fritz Husemann, Vorstandsmitglied des Unternehmerverbandes, Dr. Markus Miele, Vorsitzender des Unternehmerverbandes, Dr. Ernst Wolf und Dr. Peter Westerbarkey, Vorstandsmitglieder des Unternehmerverbandes, Unternehmerverbands-Geschäftsführer Burkhard Marcinkowski und Dr. Markus Kremer, städtischer Personalchef.

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