Willkommen auf den Webseiten der BürgerInneninitiative 'Demokratie wagen'. Hier geht es um die Forderung nach einem BürgerInnenhaushalt, der unsere drei wichtigen Punkte: frühzeitige Information, Transparenz und Rechenschaft enthalten müsste. Die bisherige Vorgehensweisen seitens Verwaltung und Politik, Haushalte zu verabschieden, sind unserer Meinung nach in keiner Weise dazu geeignet, Politikverdrossenheit erfolgreich zu begegnen. Der Unmut der BürgerInnen über die mangelhafte Bürgerbeiteiligung um die Konsolidierungsmaßnahmen im aktuellen Haushalt 2010 der Stadt Gütersloh ist groß...

Offener Brief an die Bürgermeisterin zur Diskussion um eine(n) Bürgerbeteiligungsbeauftragte(n)

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

sehr erfreut zeigen wir uns über Ihre Aussagen zu unserem Antrag einer / eines Beauftragten für Bürgerbeteiligung in der Stadt Gütersloh. Wir freuen uns, dass Sie sich in erster Linie als Ansprechpartnerin der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sehen und die Bürgerbeteiligung in Gütersloh weiterhin umsetzen wollen.

Abrüsten für die Energiewende

Quelle: 
www.nw-news.de vom 25.01.2012

Gütersloh. (von Rolf Birkholz) Noch ist nicht sicher, ab wann die Briten ihre Gütersloher Garnison aufgeben, von 2020 war zuletzt die Rede. Ebenso unklar ist, was dann zumal mit dem 340 Hektar großen Flughafengelände passiert. Einheimische Initiativen wollen sich dafür einsetzen, mit möglichst breiter Bürgerbeteiligung zu planen. Die Attac Regionalgruppe sowie die Initiativen "Energiewende Gütersloh" und "Demokratie wagen!" hatten jetzt zum Thema "Gütersloh rüstet ab - Flughafen als Bürgerenergiepark?" eingeladen.

Am Klinikum rollen die Bagger schon an

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloh im Dez.2011

von Ludger Osterkamp / NW Gütersloh, 17.12.2011

Gütersloh. Nur drei Tage nach der Bürgerversammlung haben am Städtischen Klinikum die Vorarbeiten für die geplante Erweiterung begonnen. Bürger und Anwohner fühlen sich überrollt. „Unter einer Bürgerbeteiligung stelle ich mir etwas anderes vor“, sagte am Freitag Dr. Wilhelm Ahlert. Der 70-jährige Orthopäde sagte am Freitag, bei einem derartigen baulichen Vorpreschen verkomme eine Bürgerversammlung wie am Montagabend zu einer Alibiveranstaltung. „Wir werden über die Pläne informiert, dürfen etwas dazu sagen, aber im Grunde ist längst alles festgezurrt.“ Ahlert und seine Mitstreiter Robert Friedrichs und Hans-Joachim Heese zeigten sich gestern konsterniert, dass an Brunnen und Virchowstraße das Abholzen bereits begonnen habe. „Mich stört, dass ein langfristig wirkendes Projekt derart durchgepaukt wird“, sagte der 69-jahrige Orthopäde Robert Friedrichs. Es sei kaum Gelegenheit, sich grundsätzliche Gedanken zu machen, etwa über einen Neubau. „Ich fühle mich überfahren“, sagte Friedrichs. Dass die frühzeitige Bürgerbeteiligung mit Offenlegung des Bebauungsplanes in die Weihnachtszeit gelegt werde, wo viele Menschen anderes im Sinn hätten, passe ins Bild. Bis 29. Dezember haben Bürger Gelegenheit, die Pläne im Rathaus einzusehen und Anregungen vorzubringen.

Bürgerantrag an den Hauptausschuss der Stadt am 16. Januar 2012

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“ bittet Sie, folgenden Bürgerantrag auf die Tagesordnung des Hauptausschusses am 16. Januar 2012 zu setzen:

Die Stadt Gütersloh benennt eine(n) Bürgerbeteiligungs-Beauftragte(n) der Stadt zur Koordination und als Ansprechpartner für alle Fragen der Bürgerbe-teiligung. Die entsprechende Person ist mit der Materie sowie den laufenden Neuerungen in Fragen der Bürgerbeteiligung vertraut und ist zentrale Anlauf-stelle für alle Bürger/Einwohner der Stadt. An jedem Jahresende steht eine öf-fentliche Bilanz seiner Arbeit und damit der direktdemokratischen Beteili-gungsbemühungen in der Stadt Gütersloh.

Bürgerbeteiligung sehr gering: 34 Nutzer

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloher Volkszeitung, 10.12.2011

Kreis Gütersloh (gl). Die Beteiligung von Bürgern an der Aufstellung des Kreishaushalts 2012 ist alles andere als ein Renner: Gerade einmal 34 Nutzer hatten sich bis Freitagmittag angemeldet — angesichts von mehr als 350 000 im Kreis lebenden Menschen eine sehr ernüchternde Zahl. Auf der anderen Seite meldet die Kreisverwaltung rund 400 Zugriffe pro Tag auf das erstmals eingerichtete Internetportal.

Initiative fordert eine öffentliche Anhörung

Quelle: 
Die Glocke - Gütersloher Volkszeitung, 02.12.2011

Gütersloh (din). Die Bürgerinitiative ,,Demokratie wagen!" fordert in einem Schreiben an die Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Maria Unger, eine Bürgerversammlung zum Thema Hallenbad — Neubau oder Sanierung.

Unsere Resolution vom 17.11.2011 zu einer öffentlichen Veranstaltung zum geplanten Neubau Hallenbad / Sanierung

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,                               Gütersloh, 30.11.2011 

wir sind erstaunt: bisher hatten Sie glaubhaft den Eindruck vermittelt, den  Bürgern Ihrer Stadt recht nahe zu stehen und ihnen mit offenem Ohr zu begegnen. Aus diesem Grund haben sich die Bürger-initiative „Demokratie wagen!“ und zahlreiche Vertreter aus dem Aktionsbündnis Schwimmsport am 17.11.2011 mit einer Resolution an Sie gewandt. Diese beinhaltete die Bitte, zum Sachverhalt „Neubau Hallenbad, Sanierung Hallenbad oder möglicher Alternativen“ eine öffentliche Diskussion anzubieten, an der alle Interessierten der Stadt teilnehmen können – und vor allem, in der die Fakten zu Kosten, Plänen und Folgekosten auf den Tisch kommen, bevor diese Entscheidung über mögliche Millionenbeiträge in der Politik gefällt wird. Das Thema Hallenbad findet sich zudem als Petitum im Bürgerhaushalt 2012.

Nur einer scheint Schuld am Misslingen: der Bürger.

Bürgerhaushalt 2012 - Verfahren in der zweiten Runde gescheitert.
In der letzten Woche wurde der Städtische Haushalt für 2012 in die politischen Gremien eingebracht. Das berührt auch den Gütersloher Bürgerhaushalt 2012 in seiner zweiten Runde:
Während lediglich die mangelnde Beteiligung der Bürger moniert und zudem offen Kritik an einer grundlegenden Konsumhaltung der Bürgerschaft geübt wird, ersparen sich Politik und Verwaltung einen kritischen Rückblick auf das eigene Handeln im Rahmen des desolaten Bürgerhaushaltsverfahrens II. Nur einer scheint Schuld am Misslingen: der Bürger selbst.

Premiere "Mitmachen im Netz": Kreis Gütersloh startet Bürgerbeteiligung beim Kreishaushalt

Gütersloh, 28.11.2011. (http://www.kreis-guetersloh.de/buergerservice/110/sr_seiten/artikel/112180100000031826.php)  Premiere anlässlich der Einbringung des Kreishaushalts 2012 in der Kreistagssitzung am 28. November. Erstmals können die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Gütersloh bei der Aufstellung des Kreishaushalts mitwirken. Im Internet können sie vom 28. November (16 Uhr) bis zum 20. Dezember Vorschläge einreichen und über die Vorschläge von anderen bis zum 9.

Es kommt beim Bürger dauerhaft nicht an

Quelle: 
nw-news, 23.11.2011 VON HOLGER KOSBAB
Beigeordnete Christine Lang ist vom geringen Interesse am Bürgerhaushalt enttäuscht / Bäder-Vorschläge mit stärkster Beteiligung.
 
Gütersloh. 382 Gütersloher sind bisher dabei, das sind 0,4 Prozent der Einwohner. Mehr machen nicht mit bei der Abstimmung über 44 ausgewählte Vorschläge des zweiten Bürgerhaushalts. Von diesem geringen Interesse ist die zuständige Beigeordnete Christine Lang enttäuscht. "Es war ein Experiment, aber es kommt dauerhaft beim Bürger nicht an", sagt sie.

Resolution zur aktuellen Diskussion um ein neues Hallenbad

Bei einem Treffen in der Weberei von Vertretern des ‚Aktionsbündnisses Hallenbad‘, bestehend aus Mitgliedern der Behindertensportgruppe Gütersloh, des Tauchsportclubs Gütersloh und des Gütersloher Schwimmvereins sowie Vertretern der BürgerInneninitiative ‚Demokratie wagen!‘ wurde die aktuelle Diskussion um ein neues Hallenbad erörtert und die fehlende Transparenz bemängelt. Als Ergebnis dieses Gesprächs haben wir gemeinsam eine Resolution an Maria Unger in Ihrer Funktion als Bürgermeisterin sowie Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Gütersloh verfasst:

Pressemitteilung: Neubaupläne zum Hallenbad

Teile der Bürgerschaft (Vereine) sind bereits informiert, jetzt geht es darum, die Gesamtbevölkerung mit ins Boot zu holen. Der Neubau des Hallenbades steht aktuell auf der Tagesordnung des Bürgerhaushalts als einer von 111 Vorschlägen zur Abstimmung. Eingebracht hat ihn die Stadtverwaltung. Diese allzu knappe Darlegung der möglichen Varianten ist jedoch völlig unzureichend für eine Meinungsbildung.

Hase und Igel - „Demokratie wagen“ kommt zu spät!

Selbst schuld oder zu blöd zum Lesen könnte man nun meinen: Der Hauptausschuss tagte am Montag entgegen der üblichen Tagungszeit bereits um 16 Uhr statt um 17 Uhr. Das hätte man lesen können, stand es doch auf der Tagungsvorlage. Aber ganz so einfach ist es nicht, denn im Foyer des Rathauses stand auf der elektronischen Tafel noch 17 Uhr als Anfangsuhrzeit. Ein besonderer Hinweis auf das frühe Anfangen und damit das Abweichen von der gewohnten Zeit fand sich nirgends.

 

22 Vorschläge für die Abstimmphase

Quelle: 
NW-NEWS.de vom 14.10.2011
Gütersloh (hko). Werbung auf der Internetplattform der Stadt, Erhöhung aller von der Stadt beeinflussbaren Steuern und ein Radfahrverbot für die gesamte Fußgängerzone: Mit 22 Vorschlägen soll der Bürgerhaushalt 2012 in die Abstimmphase vom 7. bis 25. November gehen. Ihre Vorauswahl wird die Stadtverwaltung im Hauptausschuss am Montag, 17. Oktober, vorstellen. Die Ratsfraktionen haben die Gelegenheit, weitere Vorschläge auszuwählen und neue einzubringen.

Inhalt abgleichen