Kritische Stimme zum Breitband-Ausbau
Interview mit Bloggerin Anke Knopp
Heute, 20:15 Uhr, Bayerisches Fernsehen: „Jetzt mal ehrlich“
Demokratie wagen! hat es schon lange gefordert, nun endlich überlegt auch die Stadt Gütersloh, in den Breitbandausbau des Internets mit Glasfasertechnik einzusteigen (siehe: http://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/guetersloh/guetersloh/20682436_D...).
Die Telekom hat mit ihrem Vectoring, das noch auf Kupferkabeltechnik basiert, hier vor Ort jedoch schon Fakten geschaffen. Der Stadt bleibt es nun lediglich vorbehalten, die noch verbliebenen Lücken zu schließen und die Weichen für die nächste Generation des Infrastrukturausbaus zu stellen. Die Kritik an dieser rückwärtsgewandten Strategie wegen des negativen Einflusses auf eine Kommune und Region brandet inzwischen bundesweit auf. Bloggerin Anke Knopp von der Initiative Demokratie wagen! hat dies nun in einem Fernsehinterview erläutert, das heute Abend, 18. Jan., im Bayrischen Fernsehen um 20:15 Uhr in der Sendung „Jetzt mal ehrlich“ ausgestrahlt wird.

Gütersloh (gl/rebo). Die Initiative Demokratie wagen weist erneut darauf hin, welche Bedeutung das Thema schnelles Internet bei den Bürgern und Geschäftsleuten in allen Kommunen hat. In Gütersloh trimme die Telekom die bestehende Netzverkabelung zurzeit auf eine höhere Geschwindigkeit. Am heutigen Montag soll das ausgebaute Netz symbolisch freigeschaltet werden.
Schnelles Internet ist in aller Munde. In Gütersloh sorgt dafür zurzeit die Telekom, indem sie ihre bestehende Netzverkabelung auf Kupferbasis auf eine höhere Geschwindigkeit trimmt. So will sie ihre veraltete Technik noch ein paar Jahre über die Zeit retten. Die Kritik an diesem Vorgehen brandet zurzeit bundesweit auf.
Die von unserer Initiative beantragte Nachhaltigkeitssatzung wurde zwar abgelehnt, aber aus den Beratungen darüber ist genau zur richtigen Zeit eine Haushaltsdebatte entstanden. Die nun geforderte Aufgabenkritik hätte es natürlich auch mit einer Nachhaltigkeitssatzung geben müssen.


Die Initiative 'Demokratie wagen!' beglückwünscht Anke Knopp zu ihrem Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl. 9,35% und 2901 Stimmen zeigen, dass man auch ohne ein Finanzbudget, ohne Helfershelfer der Parteien und ohne Personality-Show, sondern mit Themen und Argumenten Aufmerksamkeit erregen und Wähler für sich gewinnen kann.


