„Missachtung der Soziokultur“

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Neue Westfälische, vom 28.06.2013

Cable-Street-Beat besorgt über Zukunft der Weberei

Gütersloh (rb). Konzerte nur dienstags und donnerstags? Das geht für Cable-Street-Beat gar nicht. Die ehrenamtlichen Konzertveranstalter blicken besorgt auf den anstehenden Trägerwechsel in der Weberei. „Uns ärgert in der derzeitigen Diskussion um die Weberei die völlige Missachtung des soziokulturellen Aspekts“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins, der seit 20 Jahren Musikveranstaltungen in Gütersloh organisiert.

Rund zehn Band-Auftritte im Jahr richteten die etwa 15 Aktiven des Vereins in der Weberei aus, wobei jeweils um die 120 Besucher kämen, so Vorsitzender André Breitling. Das Buchen der Musiker, sämtliche Formalitäten und den technischen Aufbau übernehmen die Vereinsmitglieder. Unerlässlich für das Konzept sei allerdings, so Vorstandsmitglied Ulrike Schüler, dass die Weberei den Auftrittsraum im Werk II mietfrei zur Verfügung stelle und man in Eigenregie Getränke verkaufen könne.

Neues Hallenbad öffnet Herbst 2015

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Neue Westfälische, vom 27.06.2013

Stadtwerke stellen Entwurf für Neubau auf dem Nordbadgelände vor / DLRG muss sich neue Räume suchen

Gütersloh. Nach fast einem Jahr Planung haben die Stadtwerke Gütersloh (SWG) gestern die Entwürfe für das neue Hallenbad vorgestellt. Das Bad wird entlang der Kahlertstraße auf dem Gelände des Nordbades gebaut, mit Zugang von der Goethestraße aus. Der 6,7 Millionen Euro teure Neubau soll im September 2015 fertig sein. Das neue Hallenbad wird, wie von Stadt und Stadtwerken beschlossen, eine Vollversion sein : fünf Bahnen plus Lehrschwimmbecken, Sprungturm und tauchfähige Wassertiefe. Das alte Bad an der Herzebrocker Straße wird abgerissen. 

„Gütersloh wird somit künftig über zwei Bäderstandorte verfügen“, sagte SWG-Geschäftsführer Ralf Libuda: Welle und Sauna mit dem Schwerpunkt Freizeit, Entspannung und Erholung, Nord- und Hallenbad mit dem Schwerpunkt Sport, Freizeit und Ausbildung. Nach den Anlaufschwierigkeiten mit der Debatte über Kosten und Ausstattung des Bades seien die Stadtwerke nun froh, loslegen zu können. Der Bauantrag gehe nächste Woche raus. SWG-Bäderchef Michael Sucker sagte, im neuen Hallenbad komme das gleiche Nutzungskonzept wie an der Herzebrocker Straße zum Tragen: Von Montag bis Donnerstag nutzen es Vereine und Schulen, am Wochenende die Allgemeinheit.

Antifa befürchtet Ausverkauf der Weberei

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Neue Westfälische vom 25.06.2013

Kreisplenum plädiert für mehr Geld von der Stadt

Zweifel an einer möglichen Übergabe der Weberei an einen neuen Betreiber hegt das antifaschistische Kreisplenum. Die Stadt sucht für die Weberei einen neuen Träger. Die bisher für den Betrieb verantwortliche PariSozial ist zum Jahresende raus. Eine Allianz aus CDU, Grünen, UWG, BfGT und FDP hatte erfolgreich für ein Ende der Zusammenarbeit mit PariSozial plädiert. Die Politik versagte PariSozial den geforderten Zusatzzuschuss von 100.000 Euro und beauftragte die Stadt Gütersloh den Mietvertrag zu kündigen.

Bewerbungsverfahren zur Weberei am 22.06.2013 gestartet

  • 25 June 2013
  • admin

Die Stadt Gütersloh sucht zum 1.1.2014 einen neuen Betreiber auf der Grundlage einer Dienstleistungskonzession.

Der Betrieb gliedert sich in die Bereiche Gastronomie, soziokulturelles Angebot und die Bereitstellung von Räumlichkeiten für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppierungen. Ziel ist es, die Weberei noch stärker als Bürger- und Familientreffpunkt zu positionieren. Das Bewerbungsverfahren richtet sich daher ausdrücklich auch an interessierte Bürger und Bürgerinnen, Vereine und Institutionen aus Gütersloh. Interessierte Bewerber erhalten nähere Informationen und die Bewerbungsanforderungen bei der

Stadt Gütersloh
Fachbereich Kultur und Sport
Friedrichstraße 10 /Stadthalle 33330 Gütersloh,
Tel. 05241/82-2358,
Fax: 05241/82-2033
E-Mail: wilhelm.kottmann@gt-net.de

 Die Bewerbungsfrist endet am 22.7.2013

 

 

Hundezählen bringt Geld

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Neue Westfälische, Gütersloh vom 18.06.2013

Gütersloh. Knapp 3.000 Menschen weniger als erwartet leben in Gütersloh - das war das Ergebnis der jüngsten Volkszählung. Für die Stadt bedeutet dies 200.000 bis 300.000 Euro weniger Schlüsselzuweisungen. Etwas ausgeglichen wird dies durch künftig um 70.000 bis 80.000 Euro höhere Einnahmen bei der Hundesteuer. Schließlich leben in Gütersloh fast 1.100 Hunde mehr als zuvor gemeldet. Das ergab die von der Stadt beauftragte Hundezählung. 

Vor Zählbeginn gab es in Gütersloh rund 4.350 Hundehalter. "Derzeit liegen bei wir 1.073 mehr angemeldeten Hunden. Am Ende könnten es 1.100 werden", sagte Norbert Monscheidt, Leiter des Fachbereichs Finanzen. "Damit sind wir zufrieden, unsere Erwartungen sind bestens erfüllt worden." Monscheidt hatte vor Beginn der Zählung mit zusätzlichen Einnahmen aus der Hundesteuer von 50.000 Euro auf dann insgesamt 400.000 Euro im Jahr kalkuliert.

Genossenschaft bewirbt sich um Weberei-Betrieb

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Neue Westfälische vom 15.06.2013

Die sich in ihrer Gründung befindliche Weberei-Genossenschaft bewirbt sich offiziell um die Trägerschaft der Weberei und beabsichtigt diese ab dem 1. Januar 2014 weiterzuführen. Dies teilte Vorstand Matthias Markstedt für die Genossenschaft mit: „Der Geschäftsbetrieb der Weberei beginnt Neujahr 2014 um 0.01 Uhr, zur Not auch ohne das vorhandene Inventar und mit Klapptheken und Bierzeltgarnituren.“ Wie Markstedt erklärte, müssten bei einem Betriebsübergang – laut § 613a BGB – alle Arbeitnehmer übernommen werden.

Präsenz zeigen! Auf zum Kulturausschuss

  • 13 June 2013
  • admin

Der Betriebsrat der Weberei lädt zur Kulturausschusssitzung am Montag, 17.06.2013 um 17:30 Uhr in die Stadthalle Gütersloh ein. Sie würden sich freuen, wenn ihr alle kommen könntet, um der Stadt Gütersloh die Ernsthaftigkeit der Sachlage zu zeigen. Im Grunde sind wir alle Zuschauer des Schauspiels, aber durch zahlreiches erscheinen wird auf Politik und Verwaltung Druck ausgeübt. Sie werden merken, dass es uns nicht egal ist, was mit den Arbeitsplätzen in der Weberei passiert. Wir denken, dass jeder diese Stunde für die Weberei und die Jobs opfern kann.Gerne könnt ihr Freunde, Bekannte, Familie, Kinder, Oma, Opa, Tante und Onkel mitbringen.

 !! UPDATE: Der Termin wurde auf 17:30 Uhr verschoben. !!

Pressemitteilung des Betriebsrats der Weberei

Quelle: 
Betriebsrat Weberei, 11.06.2013

Im Zuge des angestrebten Trägerwechsels in der Weberei in Gütersloh werden derzeit viele Wünsche, Aussagen und Beteuerungen bezüglich der beruflichen Zukunft der Mitarbeiter ausgesprochen. In Anbetracht dessen haben wir - die Mitarbeiter der Weberei - uns dazu entschlossen, der Gütersloher Öffentlichkeit auch unsere Perspektive auf die Situation und das Verhalten der Beteiligten mitzuteilen. Wir fordern ein eindeutiges Bekenntnis der Politik und der Stadtverwaltung zur Weiterbeschäftigung aller Mitarbeiter der Weberei in Form unmissverständlicher Bedingungen für die Übernahme durch einen neuen Träger.

Dokumente zur Konversion am Flugplatz Gütersloh

  • 11 June 2013
  • admin

Irgendwo in den Tiefen der Webseiten der Stadt Gütersloh findet man nach viel suchen einige spannende und aktuelle Dokumente zum Stand der Konversion am Gütersloher Flugplatz.

Wir werden die hier mal zentral sammeln damit a) ihr sie schnell findet und b) sie nicht ausversehen verloren gehen.

Falls ihr hier noch was fehlt, schreibt uns einfach :-)

Bustour über das Flugplatzgelände

Datum: 
6. Juli 2013 - 10:00
Ort: 
gegenüber des Haupteingangs zum Flugplatzgelände an der B513

Die Stadt Gütersloh bietet nun in Abstimmung mit den britischen Streitkräften eine Bustour über das Flugplatzgelände an. Sie findet statt am Samstag, den 06.07.2013, ab 10 Uhr.

Eine Voranmeldung ist bis Montag, den 01.07.2013, unter Angabe von Name und Adresse per E-Mail an stadtguetersloh.stadtplanung@gt-net.de oder telefonisch an Helga Johannhörster, 05241/ 82-2367, notwendig. Da es aufgrund noch nicht abschätzbarer Interessentenzahlen zu kurzfristigen Änderungen kommen kann, wird um eine Kontaktmöglichkeit für Rücksprachen gebeten.

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
nicht zutreffend

Das grosse Schweigen - Ein Kommentar zur Weberei

  • 9 June 2013
  • admin

Demokratie wagen ist erstaunt:

Die Weberei als traditionelles sozio-kulturelles Bürgerzentrum in Gütersloh steht einmal mehr vor einer ungewissen Zukunft. Die beantragten Zuschüsse von +100.000 Euro um am Ende bei insgesamt 263.000 Euro Zuschuss zu landen, werden vom Kulturausschuss nicht bewilligt. (Siehe dazu die Presseberichte, die auf dieser Seite verlinkt sind.) Einst war die Weberei von der Bürgerschaft erstritten worden. Ein Glücksfall für die Stadt. Die Underground-, Alternativ- und Jugendkultur hatte ihren Raum gefunden.

 

Fünf Fraktionen entscheiden

Fünf Fraktionen (CDU, Grüne, FDP, BfGT und UWG) hatten das Aus für die Pari Sozial im Kulturausschuss Mai 2013 beschlossen – und damit auch eine mögliche Komplettschließung zum 1.1.2014:

Stellungnahme zu den Pressemitteilungen über die Situation der Weberei

  • 9 June 2013
  • admin

Wo bleibt eine sachliche, transparente Diskussion über die Weberei? Wir wollen Fragen stellen dürfen.

Seit Ende letzten Jahres war der Verwaltung (Fachbereich Kultur) bekannt, dass Pari Sozial den Vertrag mit der Stadt kündigen wird, wenn nicht 100.000 € an Zuschuss mehr von der Stadt gezahlt wird. Erst im Mai 2013 wird seitens der Verwaltung (Herr Kimpel) im Kulturausschuss die Politik im öffentlichen Teil über die Kündigung informiert. Politik war offenbar erstaunt, setzte sich in Teilen (CDU, UWG, Bündnis 90/Die Grünen, BFGT und FDP) aber schnell zusammen, um ein Vorgehen abzustimmen. Tenor: Keine Zusammenarbeit mehr mit Pari Sozial. Kein weiterer Zuschuss von 100.000 €. Die Weberei soll "besenrein" zum 31.12.2013 an die Stadt übergeben werden. Einzig die SPD machte hier nicht mit.

Weberei: Große Mehrheit will lokale Trägerschaft

Quelle: 
Stadt Gütersloh, Pressemeldung vom 29.05.2013, Susanne Zimmermann, Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

In einem sind sich alle Mitglieder des Kulturausschusses einig: Die Weberei, Güterslohs alternatives Kultur- und Bürgerzentrum mit Gastronomie, soll erhalten bleiben. Über die zukünftige Organisation allerdings gibt es unterschiedliche Ansichten.  Die große Mehrheit aus fünf der sechs Fraktionen - CDU, Grüne, BfGT, FDP und UWG - brachte jetzt (28.5.) einen Antrag auf den Weg, dessen Ziel bis zum Jahresende eine lokale Trägerschaft, stärkere Einbindung der Bürger, den Abschluss eines langfristigen Pacht- und Mietvertrags zum Ziel hat, inklusive einer sicheren Arbeitsplatzperspektive für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Mitmach-Staat – Beteiligung war keine Eintagsfliege

  • 25 May 2013
  • jdroop

„Demokratie wagen!“ macht weiter: nicht als Bürgerinitiative im herkömmlichen Sinne, sondern als offene Internetplattform. Jürgen Droop, Detlef Fiedrich, Anke Knopp und Thomas Bäumer bleiben in der Sache Bürgerbeteiligung und offenes Regierungshandeln weiter aktiv. „Die Aktionsform ändert sich - unser Anliegen aber nicht: wir fordern nach wie vor Transparenz, Bürgerbeteiligung und Interaktion zwischen den Bürgern, sowie Politik und Verwaltung ein,“ erklärt die Gruppe den Neustart.

Antrag auf Rückgemeindung - Atomisierung von Interessen

  • 23 May 2013
  • jdroop

Konversion. In Gütersloh ist damit die Umwandlung der bisher miltiärischen Nutzung von Flächen und Inftrastruktur in eine zivile Nachfolgenutzung gemeint. Konversion ist aber auch ein Begriff für den Zerfallsprozess bei Atomkernen.

In Gütersloh steht der Begriff offensichtlich für beides: Trotz der immer wiederkehrenden Aufrufe der Bürgermeisterin Unger als Sprecherin der betroffenen OWL-Kommunen, diese Aufgabe im gemeinsamen "Konsens" zu meistern, rührt jeder in seiner eigenen Suppe. Hier zwei Beispiele: Die Nachbarkommunen. Sie haben einen Antrag auf Rückgemeindung der Militärflächen gestellt. (Der Antrag aus Harsewinkel ist beigefügt, sehr lesenswert.... )

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