Flughafen

Isolation statt Integration

  • 12 December 2016
  • jdroop

Die isolierte Unterbringung von Geflüchteten in der Flughafen-Siedlung Parsevalstraße scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Mit dem Argument des „Freiziehens von Turnhallen“ soll eine ungenügende Unterbringung gegen eine mangelhafte ausgetauscht werden.

Die Politiker im Rat lassen die Verwaltung seit der Bekanntgabe der Umzugspläne im Juli 2016 stillschweigend an der Umsetzung agieren. Unsere schriftliche Anfrage zu einer kommunalpolitischen Bewertung dieser Vorgänge blieb seit Anfang Dezember bis heute von allen Fraktionsvorsitzenden unbeantwortet. Offensichtlich wird diese und auch die voraussichtlich notwendige Unterbringung auf dem ehemaligen Flughafengelände fraktionsübergreifend begrüßt. Ist das schon ein Kuschen vor den kommenden Wahlen?

Wie soll Integration auf der grünen Wiese Parsevalstraße oder evtl. auch auf dem ehemaligen Militärgelände hinter Natostacheldraht und Hundestaffel, ohne jedwede Infrastruktur und ohne Nachbarschaft, gelingen? Wie mühsam wird es für die Geflüchteten, aus dieser Distanz ihre Besorgungen, ihre Amtsbesuche, ihre Sprachkurse zu erreichen? Was mutet man Ehrenamtlichen zu, unter diesen Bedingungen noch emphatisch und engagiert bei der Integration zu helfen? Wer wird dazu Mittel in die Hand nehmen, wenn die Unterbringung doch nur auf maximal drei Jahre geplant ist? Die einzige Verbindung zur Innenstadt bleibt eine für Fahrradfahrer und Fußgänger absolut gefährliche Bundesstraße und eine Buslinie, die z.B. am Wochenende nur sporadisch angefahren wird.

Experten begleiten Konversionsprozess - Erstes Treffen mit Verständigung über Themen und Aufgaben

  • 24 February 2016
  • jdroop

Natur- und Umweltschützer, Wirtschaftsförderer oder auch Vertreter der Industrie- und Handelskammer, des Mieterbundes und des Haus-, Wohnungs- und Grund-Eigentümervereins: Alle betrachten die Standorte in Gütersloh, die nach dem Abzug der Briten eine neue Zukunft erhalten sollen, mit einem speziellen Fachwissen.

Initiative stellt erneut Antrag zum Ausbau der Internetkapazitäten

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 09.11.2015

 Gütersloh (gl/rebo). Die Initiative Demokratie wagen weist erneut darauf hin, welche Bedeutung das Thema schnelles Internet bei den Bürgern und Geschäftsleuten in allen Kommunen hat. In Gütersloh trimme die Telekom die bestehende Netzverkabelung zurzeit auf eine höhere Geschwindigkeit. Am heutigen Montag soll das ausgebaute Netz symbolisch freigeschaltet werden.

Gewerbefläche war gestern - Geschwindigkeit und Daten sind heute

  • 3 November 2015
  • jdroop

Initiative stellt erneut Antrag zum Breitbandausbau

 Schnelles Internet ist in aller Munde. In Gütersloh sorgt dafür zurzeit die Telekom, indem sie ihre bestehende Netzverkabelung auf Kupferbasis auf eine höhere Geschwindigkeit trimmt. So will sie ihre veraltete Technik noch ein paar Jahre über die Zeit retten. Die Kritik an diesem Vorgehen brandet zurzeit bundesweit auf.

Für die neuen Gewerbegebiete, die am Flughafen, bei den Mansergh Barracks und Am Hüttenbrink entstehen werden, hat die Initiative Demokratie wagen! nun den Bürgerantrag gestellt, ein echtes High Speed Internet basierend auf Glasfasertechnik zu installieren, das in kommunaler Trägerschaft verbleibt. Dazu soll die Stadt Gütersloh die Leerrohre verlegen, mit Glasfasertechnik bis in jedes Gebäude bestücken und das Netz in eigener Regie, bzw. in Kooperation mit regionalen Anbietern betreiben. So will die Initiative dafür sorgen, dass von vornherein in diesen Gebieten eine nachhaltige, zukunftsfähige Internettechnologie zum Einsatz kommt. Diese ermöglicht dann gleichzeitig auch einen fairen Wettbewerb der Telekommunikationsanbieter. Bisher gibt es diesen nämlich mit der Technik der Telekom nicht, da hier andere Anbieter auf Grund technischer Gegebenheiten explizit ausgeschlossen werden, eine Verengung des Wettbewerbs, der zu Lasten der Kunden gehen wird.

Flughafengeschichte und Konversion

Datum: 
19. Juni 2015 - 15:00
Ort: 
Rathaus Gütersloh, Berliner Straße 70

Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Fachstelle Geografische Landeskunde des Westfälischen Heimatbundes referiert das Fachstellenmitglied Wolfang Büscher zur Geschichte des Flughafens, während Stadtbaurat Henning Schulz den gegenwärtigen Stand der Konversion darstellen wird. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 19. Juni, um 15 Uhr in das Rathaus Gütersloh, Berliner Straße 70, eingeladen.

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
geplant

Bürgerdialog zur Entwicklung des Flughafens

Quelle: 
Stadt Gütersloh, Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, 30.04.2015

Gewerbe, Natur und Freizeitgestaltung: Das Gelände auf dem Areal des Flughafens an der Marienfelder Straße bietet viele Perspektiven und viel Platz. Wie die Gestaltung nach dem Abzug der Briten aussehen könnte, stellte das Dortmunder Planungsbüro Pesch und Partner am Dienstagabend in einem Bürgerforum im Vortragsraum der Stadtwerke Gütersloh vor. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um einen Blick auf die ersten Pläne zu werfen und um ihre Fragen zu stellen.

Reges Interesse, große Resonanz: Neben der Diskussion konnten sich die Teilnehmer an Tischen die Pläne zum Flughafenareal anschauen.

Bürgerdialog: Zukunft des Flugplatzareals

Datum: 
28. April 2015 - 19:00
Ort: 
Vortragssaal der Stadtwerke, Berliner Straße 260, Gütersloh

Nach der Erarbeitung des 1. Konversionsberichtes zu den Auswirkungen des Abzugs des britischen Militärs veranstaltete die Stadt 2012 einen intensiven Beteiligungsprozess zur Sammlung und Abwägung potenzieller Nachnutzungsideen. Als Ergebnis wurde eine bürgerschaftliche Stellungnahme erarbeitet. Im Zuge des weiteren Konversionsprozesses erfolgten darüber hinaus u.a. die Entwicklung eines Grobkonzeptes, die Erfassung des Gebäude- und Infrastrukturbestandes sowie Untersuchungen zur Altlastensituation und zu geschützten Biotopen.

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
geplant

Wie geht es weiter mit der Bürgerbeteiligung und Transparenz in Fragen der Konversion?

  • 20 November 2014
  • jdroop


Am 27. Oktober 2014 haben wir die Bürgermeisterin angeschrieben:

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Unger,

die Konversion in Gütersloh schreitet voran – mittlerweile jedoch ohne weitere Bürgerbeteiligung und auch ohne weitere öffentliche Information über die jeweiligen Projektschritte.

Dieser Prozess der Konversion jedoch war als transparent und partizipativ angekündigt.

Wir möchten Sie daher fragen, wie das weitere Vorgehen in dieser Angelegenheit aussieht und welche Schritte partizipativ geplant sind.

Über Ihre Antwort freuen wir uns – wie Sie wissen, stellen wir diese immer auch online auf unsere Homepage.
Vielen Dank für Ihre Bemühung.

Mit freundlichen Grüßen

Demokratie wagen!

Hier die Antwort vom 14.11.2014:

Bürgerbeteiligung und Transparenz im Rahmen des Konversionsprozesses
hier: Ihre Anfrage vom 27.10.2014

Sehr geehrter Herr Fiedrich,
sehr geehrter Herr Droop,
sehr geehrte Frau Dr. Knopp,
sehr geehrter Herr Bäumer,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 27.10.2014 zur Bürgerbeteiligung und Transparenz im Rahmen des Konversionsprozesses.

Informationen über die jeweiligen Projektfortschritte werden laufend im Internet unter www.konversion.guetersloh.de veröffentlicht. In der Rubrik „Gütersloher Konversionsprozess" finden Sie die wichtigsten Meilensteine aufgeführt.

Gewerbeflächen als Dauerbrenner auf der Themenliste

Quelle: 
Pressemitteilung städtischer Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Gütersloh, 20.10.2014

Dabei bleibt die Frage der Ausweisung von Gewerbeflächen ein „Dauerbrenner“ auf der Themenliste des Unternehmerverbandes – in diesem Jahr mit einer guten Nachricht vom Hüttenbrink: Die Entwicklung des Gewerbegebietes hier ist auf bestem Weg. Für ca. 75 Prozent der insgesamt eingeplanten 24 Hektar Gewerbefläche sei eine Einigung erzielt, berichteten Stadtbaurat Henning Schulz und Wirtschaftsförderer Rainer Venhaus. Und auch für die übrigen Flächen zeigt sich die Stadtspitze optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass wir 2016 in die Vermarktung gehen können,“ erklärte Bürgermeisterin Maria Unger.

Gedankenaustausch mit dem Unternehmerverband: (v.l.) Dr. Markus Miele, Joachim Martensmeier, Burkhard Marcinkowski, Maria Unger, Rainer Venhaus, Christine Lang, Dr. Ernst Wolf, Dr. Christoph von der Heiden und Andreas Kimpel.

Ämter uneins beim Naturschutz

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 01.04.2014

Grobkonzept zur künftigen Nutzung des Flughafens weiterentwickelt

Gütersloh (raho). Mit Spannung war das weiterentwickelte Grobkonzept zur künftigen Nutzung des Flughafens erwartet worden. Allzu viel Neues hatte Meinolf Bertelt-Glöß von der zuständigen Landesgesellschaft NRW Urban dem Hauptausschuss gestern Abend zwar nicht zu berichten. Jedoch sorgte er mit Aussagen zur Bedeutung des Naturschutzes auf dem Gelände an der Marienfelder Straße für Zündstoff.

Grünes Licht für Konversionsvereinbarung

Quelle: 
Stadt Gütersloh, Presseamt, 1.4.2014

Es gibt noch viel zu tun und die Arbeit hat gerade erst begonnen: Im Hauptausschuss gab gestern (31.3.2014) Meinolf Bertelt-Glöß von der Landesgesellschaft NRW Urban einen Überblick zum aktuellen Sachstand "Konversion". Dabei fasste er unter anderem noch einmal die Ergebnisse der naturkundlichen Untersuchungen durch das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz des Landes NRW zusammen, betonte, dass zur endgültigen Größe des unter Naturschutz zu stellenden Areals auf dem Flughafen noch keine endgültigen Aussagen gemacht werden könnten.

CDU plant Campus in der Kaserne

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 31.03.2014

Unionsmitglieder machen sich ein Bild vom Flughafen und den Mansergh Barracks

VON ROLF BIRKHOLZ

Gütersloh. Als letzte britische Schule in Nordhrein-Westfalen wird die in den Mansergh Barracks an der Verler Straße schließen, wohl im Sommer 2018. Bis dahin nimmt sie weitere Schüler aus den zuvor geschlossenen Garnisonen auf. Das berichtet Quartiermeister Andy Wilson, während er CDU-Mitglieder über das Gelände der ehemaligen "Nachrichtenkaserne" führt.

Sie wollen ein Gefühl für das bei laufendem Betrieb sonst nicht ohne weiteres zugängliche Areal bekommen, das nun von der Stadt überplant werden muss.

Dies gilt auch für den Flughafen. Dahin fährt der mit 57 Personen bis auf ein paar Stehplätze besetzte Gelenkbus der Stadtwerke die Teilnehmer der Planungsfahrt an diesem Nachmittag zunächst. Angesichts von Kaffee und Kuchen, die CDU-Frauen an Bord verstaut haben, spricht Monika Paskarbies, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, auch von einer halben "Kaffeefahrt".

Aktivere Zeiten: Der Flugbetrieb ruht an der Marienfelder Straße und auch adlige Gäste aus dem Mutterland sagen sich bei den Soldaten der Rheinarmee seltener an. Nach und nach hat die Natur sich das riesige Flughafen-Areal zurück erobert. Das sahen jetzt auch die CDU-Mitglieder. FOTO: RAIMUND VORNBÄUMEN

Startschuss für Kasernen-Übernahme

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 22.03.2014

Briten-Abzug: Stadt treibt Planungen für Flughafen und Mansergh-Barracks voran

VON THORSTEN GÖDECKER

Gütersloh. Die Zukunft von Heidenelke und Magerrasen auf dem Flughafen-Areal scheinen weder den CDU-Fraktionsvorsitzenden Heiner Kollmeyer noch die Stadt zu kümmern. Kollmeyer hat das im Rat gesagt, Bürgermeisterin Maria Unger geht in einer Vorlage für den Hauptausschuss unbeeindruckt von der seltenen Artenvielfalt davon aus, dass an der Marienfelder Straße ein Gewerbegebiet ausgewiesen wird. Rätselraten herrscht noch immer über die Größe der zur Verfügung stehenden Flächen.

Im Flächenstreit vorerst keine Entscheidung

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 17.01.2014

Flughafen: Detmold braucht Zeit

Von Rainer Holzkamp

Gütersloh. Die Bezirksregierung Detmold hat die Entscheidung über die beiden Anträge auf Rückgemeindung weiter Flächen des Flughafens an der Marienfelder Straße zurückgestellt. Das sei im Einvernehmen mit den beteiligen Kommunen geschehen, hieß es auf Anfrage der NW.

Insgesamt geht es um rund 250 des 340 Hektar großen Areals. Allein 180 Hektar fordert die Gemeinde Herzebrock-Clarholz zurück, über 70 Hektar die Stadt Harsewinkel. Die jeweiligen Grundstücke waren Mitte der 30er Jahre im Zusammenhang mit dem Bau des Flughafens der Stadt Gütersloh zugeordnet worden.

Verbände verlangen Mitsprache

Quelle: 
nw-news, Gütersloh, 18.11.2013

Diskussion zur künftigen Flughafennutzung / Heute gemeinsame Sitzung

Gütersloh (NW/raho). Unmittelbar vor der gemeinsamen Sitzung des Haupt- sowie des Planungs- und des Umweltausschusses am heutigen Montag zur künftigen Nutzung des Flughafens haben sich mehrere Naturschutzverbände mahnend zu Wort gemeldet. "Hände weg von den naturschutzwürdigen Flächen", lautet eine ihrer Forderungen; die Ausweisung der Freiflächen zum Schutzgebiet ist eine weitere.

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