Weberei: Morkes und Markstedt ein Team
Gütersloh (din) - Der frühere Unternehmer und Wapelbad-Betreiber Matthias Markstedt hat sich der Bewerbergruppe um Nobby Morkes für die Weberei angeschlossen. Versuche von Morkes, auch das Trio Matthias Kirchhoff, Ben Hensdiek und Carsten Huhn zu einer Zusammenarbeit zu bewegen, trugen keine Früchte.
Darüber informieren Morkes sowie seine Partner Frank Brune, Dominik Klima, Christiane Ziegele und nunmehr auch Markstedt in einer Pressemitteilung. Mit Tim und Steffen Böning, die in der Weberei einen Bürgerkiez planen, war das Gespräch nicht gesucht worden. „Daran haben wir nicht gedacht“, sagte Morkes der „Glocke“, ohne die Aussage weiter zu präzisieren. Ziel des Veranstalters und Kommunalpolitikers – der sich selbst für befangen erklärt hatte – war es nach eigenen Angaben, „mit den drei Gütersloher Bewerbergruppen im Sinne aller Beteiligten die für die Weberei beste Trägerlösung herbeizuführen“. Dazu waren sowohl Gespräche mit Markstedt als auch mit dem Trio geführt worden. Morkes: „Trotz intensiver Bemühungen ist es leider nicht gelungen, die Konzepte zusammenzuführen und eine einheitliche Bewerbung zur Übernahme der Webereiträgerschaft aufzustellen.“
Gütersloh. In das Rennen um die Trägerschaft der Weberei kommt jetzt nochmal Bewegung. Matthias Markstedt schließt sich der Bewerbergruppe um Norbert Morkes an, wie Radio Gütersloh meldet. Noch in der vergangenen Woche hatte Markstedt, Betreiber des Wapelbads, seine eigenständige Bewerbung zurückgezogen. Jetzt beteiligt sich Markstedt als gleichberechtigter Partner an Morkes Weberei-Konzept. In der vergangenen Woche sollen Gespräche für eine komplett einheitliche Lösung geführt worden sein. Die Bewerbergruppe um Matthias Kirchhoff wolle aber ihr eigenes Konzept beibehalten.
Gütersloh (WB). Wapelbad-Betreiber Matthias Markstedt will die Weberei nicht mehr übernehmen. Über Internet kündigte er in der Nacht zu Sonntag an, seine Bewerbung um die Trägerschaft zurückzuziehen. Statt dessen werde er künftig das von Norbert Morkes eingereichte Konzept unterstützen. Dazu wurden am Sonntag erste Gespräche geführt. Mit Matthias Markstedt zieht der aussichtsreichste Bewerber um die Weberei-Trägerschaft seinen Hut zurück. Nicht zuletzt die vehemente Kritik Markstedts am bisherigen Weberei-Träger, der Pari Sozial gGmbH, bestärkte eine Mehrheit aus CDU, Grünen, BfGT, FDP und UWG im April darin, den Pachtvertrag zu kündigen. Dem Vernehmen nach genoss Markstedts Genossenschafts-Konzept bis gestern das uneingeschränkte Vertrauen von CDU, FDP und Teilen der Grünen; offen ist das Abstimmungsverhalten der UWG.
Das Rennen um die Nachfolge der Weberei-Trägerschaft bleibt spannend. Nachdem Matthias Markstedt bereits frühzeitig erklärt hat, die Weberei zu übernehmen, haben weitere Kandidaten ihre Bewerbungen abgegeben. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (20. Juli) unseres Magazins wollten nunmehr drei ernstzunehmende Gruppierungen mit ihren Konzepten überzeugen. Über das sogenannte „Genossenschaftsmodell“ Markstedts hinaus bewirbt sich ein Team aus Privatleuten um Ben Hensdiek, Carsten Huhn (GTownMusicOWL) und Matthias Kirchhoff (GüterslohTV) um die Trägerschaft der Weberei. Den Kandidatenkreis erweitert darüber hinaus Nobby Morkes, der gemeinsam mit Frank Brune, Dominik Klima und Christiane Ziegele das Bürgerzentrum neu ausrichten möchte. GT-INFO-Chefredakteur Markus Corsmeyer traf sich mit den beiden neuen Interessentenkreisen und stellt die Konzepte detailliert vor.
Überraschung im Bewerbungsverfahren um die Trägerschaft der Weberei: neben den drei bisher bekannten Bewerbern haben zwei weitere Aspiranten ihre Hüte in den Ring geworfen.
VON HOLGER KOSBAB Gütersloh. Um die Nachfolge beim Weberei-Betrieb spannt sich zehn Tage vor dem Ende der Bewerbungsfrist ein Netz von Interessenten. Zu den Kandidaten zählt ein Team, zu dem BfGT-Fraktionschef Norbert Morkes gehört, sowie Matthias Kirchhoff (Chef von Gütersloh TV) zusammen mit GTownMusic OWL. Damit gibt es mit Matthias Markstedt, der als erster für eine Übernahme bereit stand, mindestens drei Interessentengruppen.
Von Stephan Rechlin Gütersloh (WB). BfGT-Fraktionsvorsitzender Norbert Morkes möchte mit einem Team die Trägerschaft der Weberei übernehmen. Nicht nur seine Bewerbung bringt Schwung in die Suche eines Nachfolgers für die Pari Sozial gGmbH. In einer Mitteilung an politische Mitstreiter kündigt Morkes an, sich als Teil eines qualifizierten, fachkompetenten Teams um die Weberei-Trägerschaft zu bewerben. Die Medien sollen darüber nichts erfahren, »um das Bewerbungsverfahren nicht zu stören.« In künftigen Abstimmungen zur Zukunft der Weberei möchte sich Morkes für befangen erklären und auch keine Dritten mehr in der Ausarbeitung von Konzepten beraten. Im Kulturausschuss hatte Morkes den Beschluss von CDU, Grünen, BIGT, FDP und UWG vorangetrieben, der Pari Sozial gGmbH keinen höheren Zuschuss mehr zu gewähren.
Gütersloh (din) Gut zehn Tage vor Ablauf der Ausschreibungsfrist für die Weberei am 22. Juli häufen sich die Anzeichen, dass mehrere Interessenten eine Bewerbung abgeben werden. Unterdessen hat sich BfGT-Chef Nobby Morkes aus der politischen Diskussion um die Zukunft der Weberei ausgeklinkt.
Gütersloh (rb). Konzerte nur dienstags und donnerstags? Das geht für Cable-Street-Beat gar nicht. Die ehrenamtlichen Konzertveranstalter blicken besorgt auf den anstehenden Trägerwechsel in der Weberei. „Uns ärgert in der derzeitigen Diskussion um die Weberei die völlige Missachtung des soziokulturellen Aspekts“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins, der seit 20 Jahren Musikveranstaltungen in Gütersloh organisiert.