Konversion

Exkursion nach Osnabrück: Konversion bietet Chancen zur Stadtentwicklung

Quelle: 
Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Gütersloh

Im Stadtgebiet Osnabrück gibt es insgesamt sechs Kasernenareale mit einer Gesamtfläche von etwas 160 Hektar. „Diese Flächen sind der Motor der Stadtentwicklung“ sagte Thomas Rolf, Konversionsprojektleiter der Stadt Osnabrück. Gemeinsam mit dem Osnabrücker Stadtbaurat Frank Otte und weiteren am Konversionsprojekt Beteiligten empfing Rolf am Montagnachmittag die Gütersloher Delegation.

Gütersloher Exkursion zu den Konversionsflächen in Osnabrück: Die ehemalige Winkelhausenkaserne ist zur neuen Drehscheibe für Gewerbe und Dienstleistung geworden.

Verbände verlangen Mitsprache

Quelle: 
nw-news, Gütersloh, 18.11.2013

Diskussion zur künftigen Flughafennutzung / Heute gemeinsame Sitzung

Gütersloh (NW/raho). Unmittelbar vor der gemeinsamen Sitzung des Haupt- sowie des Planungs- und des Umweltausschusses am heutigen Montag zur künftigen Nutzung des Flughafens haben sich mehrere Naturschutzverbände mahnend zu Wort gemeldet. "Hände weg von den naturschutzwürdigen Flächen", lautet eine ihrer Forderungen; die Ausweisung der Freiflächen zum Schutzgebiet ist eine weitere.

Ein Geschenk der Natur mit zwei Seiten

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 19.11.2013

Gütersloh (din) - Zwischen Freude über ein Geschenk der Natur und Ernüchterung über das tatsächliche Entwicklungspotenzial für Gewerbe auf dem Flugplatzgelände an der Marienfelder Straße hat die Stimmung am Montag im Rathaus geschwankt.

Rund um die Militäranlagen hat sich die Natur weitgehend unbeeinträchtigt entwickeln können. Biotope, Pflanzen und Vögel gelten als so wertvoll, dass zurzeit nur die schon bebauten Flächen entlang der Marienfelder Straße für eine gewerbliche Nutzung infrage zu kommen scheinen.

Nach den Kreispolitikern ließen sich auch die Gütersloher Fachausschüsse die Ergebnisse der Biotopkartierung sowie die Bestandsaufnahmen für Flora, Fauna und Altlasten schildern. Wie mehrfach berichtet, haben Gutachter auf den Freiflächen beiderseits der Landebahn eine Artenvielfalt und einen Biotopreichtum festgestellt, wie er in der Form landesweit seinesgleichen sucht.

Bedrohte Arten gefährten Flughafennutzung

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 29.10.2013

Gütersloh (mn). 44,5 Hektar Heidenelken, bedeutende Flächen weiterer Grasrasenarten sowie 38 Feldlerchenreviere und vier Vorkommen des Großen Brachvogels: Die Freiflächen des Flughafens Gütersloh haben es mit Blick auf schützenswerte Pflanzen und Vögel in sich.  Das zeigen die Ergebnisse der im Trend bereits bekannten, im Detail aber jetzt erst vorliegenden Biotopkartierung und der faunistischen Untersuchung. Der Kreis spricht bereits von „deutlichen Einschränkungen bei der künftigen Nutzung.“ Ein Drittel des 380 Hektar umfassenden Kasernengeländes an der Marienfelder Straße, das in den nächsten Jahren von den Briten geräumt wird, wird nach der Vorlage für den Umweltausschuss des Kreises am 7. November (15 Uhr, Kreishaus Wiedenbrück) als besonders schützenswert eingestuft.

Heidenelke beeinflusst Konversionsplan

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 29.10.2013

Naturkundler stufen ein Drittel des Kasernengeländes als besonders schützenswert ein

von Ludger Osterkamp Gütersloh. Für das Flughafengelände an der Marienfelder Straße liegen jetzt die Ergebnisse der Biotopkartierung vor. Demnach haben Fachleute dort mit 44,5 Hektar die landesweit größte Fläche an Heidenelkenrasen festgestellt. Es ist zu erwarten, dass dieser Befund Auswirkungen auf die Folgenutzung des Geländes hat.  Die artenreichen Heidenelkengesellschaften sind in NRW vom Aussterben bedroht. Sie sind gesetzlich geschützt. Wie es nun in einer Sitzungsvorlage für die Umweltpolitiker des Kreises heißt, sind Größe und Ausprägung des Gütersloher Vorkommens "einzigartig in Nordrhein-Westfalen und von höchster Repräsentanz für den Naturraum".

Aus für Flughafen-GmbH umstritten

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 21.09.2013

Herzebrock-Clarholz will Beschluss ablehnen / Konversionskongress in der Stadthalle

Gütersloh. Gegen die geplante Auflösung der Flughafen Gütersloh GmbH regt sich Widerstand. Die Verwaltung der Gemeinde Herzebrock-Clarholz hat dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Rat vorgeschlagen, der für Ende des Jahres erwarteten Auflösung nicht zuzustimmen. Ein solcher Schritt sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachvollziehbar.

Dafür wurden mehrere Gründe angeführt: Zurzeit stünde die Aufnahme des zivilen Flugverkehrs nicht in Rede sowie Investitions- und Betriebskosten nicht an. Außerdem werde erst nach Abzug der Briten das Verteidigungsministerium entscheiden, ob die weitere Nutzung als Militärgelände/-flughafen erfolge. Ferner sei auch unter Berücksichtigung des genehmigten Geschäftsflugsverkehrs die Entwicklung eines Gewerbegebiets möglich. Denn Landebahn und Abstandsflächen machten nur einen Teil des Areals aus.

Konversionskongress in Gütersloh wirbt für regionale und interkommunale Zusammenarbeit

Quelle: 
Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Gütersloh

"Wir haben die Kirchtürme abgesenkt." - Mit diesem Bild hat Hans-Peter Kaiser, Geschäftsführer des interkommunalen Gewerbegebietes "Grafschafter Gewerbepark Genend" am Niederrhein treffend den Anspruch zusammen gefasst, mit dem auch Güterslohs Bürgermeisterin Maria Unger für eine interkommunale Zusammenarbeit bei der Neustrukturierung der Flughafenfläche wirbt, wenn die Briten den Standort Gütersloh verlassen haben.

Auf dem Podium: v.l. Prof. Hanns Werner Bonny, Ingo Hannemann und Thomas Rolf aus Osnabrück, Hans Peter Kaiser (Grafschafter Gewerbepark Genend), Stadtbaurat Henning Schulz und Bürgermeisterin Maria Unger (Gütersloh), Dr. Christoph von der Heiden (IHK Bielefeld), Dr. Martina Eichenauer (NRW Urban) und Dr. Michael Zirbel (Konversionsbeauftragter Stadt Gütersloh)

Problemen und Chancen: 4600 zusätzliche Wohnungen in OWL

Datum: 
23. September 2013 - 19:00
Ort: 
Volksbank-Zentrale Gütersloh, Friedrich-Ebert-Straße 73-75

Nach dem Abzug der Briten werden in Ostwestfalen-Lippe 4600 zusätzliche Wohnungen zur Verfügung stehen. In einer Podiumsdiskussion am Montag, 23. September, um 19 Uhr in der Volksbank-Zentrale Gütersloh, Friedrich-Ebert-Straße 73-75 werden Experten diskutieren, wie dieses Potenzial sozialpolitisch genutzt werden kann, und wie man mit dem Gebäudebestand umgehen könnte? Veranstalter ist der Bund Deutscher Architekten (BDA) Ostwestfalen-Lippe im Rahmen des Programms "Stadt.Land.Wohnen".

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
geplant

Gemeinsam für die Zukunft des Flughafens

Quelle: 
Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit Gütersloh, Pressemeldung vom 25.07.2013

Stadtspitze, Unternehmerverband Gütersloh sowie die Industrie- und Handelskammer wünschen sich möglichst schnell ein klares Bekenntnis der Bezirksregierung und des Landes zu kurzen Planungshorizonten für die zukünftige Nutzung des Flughafengeländes an der Marienfelder Straße.

 

Gemeinsam für die Zukunft des Flughafens: v.l. Dezernent Joachim Martensmeier, 1. Beigeordnete Christine Lang; IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden, Stadtbaurat Henning Schulz, städtischer Wirtschaftsförderer Rainer Venhaus, Bürgermeisterin Maria Unger, Fritz Husemann, Vorstandsmitglied des Unternehmerverbandes, Dr. Markus Miele, Vorsitzender des Unternehmerverbandes, Dr. Ernst Wolf und Dr. Peter Westerbarkey, Vorstandsmitglieder des Unternehmerverbandes, Unternehmerverbands-Geschäftsführer Burkhard Marcinkowski und Dr. Markus Kremer, städtischer Personalchef.

Dokumente zur Konversion am Flugplatz Gütersloh

  • 11 June 2013
  • admin

Irgendwo in den Tiefen der Webseiten der Stadt Gütersloh findet man nach viel suchen einige spannende und aktuelle Dokumente zum Stand der Konversion am Gütersloher Flugplatz.

Wir werden die hier mal zentral sammeln damit a) ihr sie schnell findet und b) sie nicht ausversehen verloren gehen.

Falls ihr hier noch was fehlt, schreibt uns einfach :-)

Bustour über das Flugplatzgelände

Datum: 
6. Juli 2013 - 10:00
Ort: 
gegenüber des Haupteingangs zum Flugplatzgelände an der B513

Die Stadt Gütersloh bietet nun in Abstimmung mit den britischen Streitkräften eine Bustour über das Flugplatzgelände an. Sie findet statt am Samstag, den 06.07.2013, ab 10 Uhr.

Eine Voranmeldung ist bis Montag, den 01.07.2013, unter Angabe von Name und Adresse per E-Mail an stadtguetersloh.stadtplanung@gt-net.de oder telefonisch an Helga Johannhörster, 05241/ 82-2367, notwendig. Da es aufgrund noch nicht abschätzbarer Interessentenzahlen zu kurzfristigen Änderungen kommen kann, wird um eine Kontaktmöglichkeit für Rücksprachen gebeten.

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
nicht zutreffend

Antrag auf Rückgemeindung - Atomisierung von Interessen

  • 23 May 2013
  • jdroop

Konversion. In Gütersloh ist damit die Umwandlung der bisher miltiärischen Nutzung von Flächen und Inftrastruktur in eine zivile Nachfolgenutzung gemeint. Konversion ist aber auch ein Begriff für den Zerfallsprozess bei Atomkernen.

In Gütersloh steht der Begriff offensichtlich für beides: Trotz der immer wiederkehrenden Aufrufe der Bürgermeisterin Unger als Sprecherin der betroffenen OWL-Kommunen, diese Aufgabe im gemeinsamen "Konsens" zu meistern, rührt jeder in seiner eigenen Suppe. Hier zwei Beispiele: Die Nachbarkommunen. Sie haben einen Antrag auf Rückgemeindung der Militärflächen gestellt. (Der Antrag aus Harsewinkel ist beigefügt, sehr lesenswert.... )

offenes Treffen der BürgerInneninitiative

Datum: 
17. Januar 2012 - 19:30
Ort: 
Die Weberei, Gütersloh, Bogenstr., Seminarraum

Am 17.01.2012 tagt erstmals im neuen Jahr der Hauptausschuss der Stadt. Die Bürgerinitiative ‚Demokratie wagen!‘ hatte beantragt, eine(n) Bürgerbeteiligungs-Beauftragte(n) in Gütersloh einzustellen. Die Ausschussberatung über diesen Antrag, aber auch Punkte, wie es mit einem Bürgerhaushalt 2013 vielleicht doch, wie es mit der öffentlichen Diskussion um das Hallenbad weitergeht, wie sieht die rechtzeitige Bürgerinformation beim Thema ‚Konversion‘ militärischer Liegenschaften aus, dies sind u.a.

Seiten