Flughafen

Ein Geschenk der Natur mit zwei Seiten

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 19.11.2013

Gütersloh (din) - Zwischen Freude über ein Geschenk der Natur und Ernüchterung über das tatsächliche Entwicklungspotenzial für Gewerbe auf dem Flugplatzgelände an der Marienfelder Straße hat die Stimmung am Montag im Rathaus geschwankt.

Rund um die Militäranlagen hat sich die Natur weitgehend unbeeinträchtigt entwickeln können. Biotope, Pflanzen und Vögel gelten als so wertvoll, dass zurzeit nur die schon bebauten Flächen entlang der Marienfelder Straße für eine gewerbliche Nutzung infrage zu kommen scheinen.

Nach den Kreispolitikern ließen sich auch die Gütersloher Fachausschüsse die Ergebnisse der Biotopkartierung sowie die Bestandsaufnahmen für Flora, Fauna und Altlasten schildern. Wie mehrfach berichtet, haben Gutachter auf den Freiflächen beiderseits der Landebahn eine Artenvielfalt und einen Biotopreichtum festgestellt, wie er in der Form landesweit seinesgleichen sucht.

Bedrohte Arten gefährten Flughafennutzung

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 29.10.2013

Gütersloh (mn). 44,5 Hektar Heidenelken, bedeutende Flächen weiterer Grasrasenarten sowie 38 Feldlerchenreviere und vier Vorkommen des Großen Brachvogels: Die Freiflächen des Flughafens Gütersloh haben es mit Blick auf schützenswerte Pflanzen und Vögel in sich.  Das zeigen die Ergebnisse der im Trend bereits bekannten, im Detail aber jetzt erst vorliegenden Biotopkartierung und der faunistischen Untersuchung. Der Kreis spricht bereits von „deutlichen Einschränkungen bei der künftigen Nutzung.“ Ein Drittel des 380 Hektar umfassenden Kasernengeländes an der Marienfelder Straße, das in den nächsten Jahren von den Briten geräumt wird, wird nach der Vorlage für den Umweltausschuss des Kreises am 7. November (15 Uhr, Kreishaus Wiedenbrück) als besonders schützenswert eingestuft.

Heidenelke beeinflusst Konversionsplan

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 29.10.2013

Naturkundler stufen ein Drittel des Kasernengeländes als besonders schützenswert ein

von Ludger Osterkamp Gütersloh. Für das Flughafengelände an der Marienfelder Straße liegen jetzt die Ergebnisse der Biotopkartierung vor. Demnach haben Fachleute dort mit 44,5 Hektar die landesweit größte Fläche an Heidenelkenrasen festgestellt. Es ist zu erwarten, dass dieser Befund Auswirkungen auf die Folgenutzung des Geländes hat.  Die artenreichen Heidenelkengesellschaften sind in NRW vom Aussterben bedroht. Sie sind gesetzlich geschützt. Wie es nun in einer Sitzungsvorlage für die Umweltpolitiker des Kreises heißt, sind Größe und Ausprägung des Gütersloher Vorkommens "einzigartig in Nordrhein-Westfalen und von höchster Repräsentanz für den Naturraum".

Konversionskongress in Gütersloh wirbt für regionale und interkommunale Zusammenarbeit

Quelle: 
Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Gütersloh

"Wir haben die Kirchtürme abgesenkt." - Mit diesem Bild hat Hans-Peter Kaiser, Geschäftsführer des interkommunalen Gewerbegebietes "Grafschafter Gewerbepark Genend" am Niederrhein treffend den Anspruch zusammen gefasst, mit dem auch Güterslohs Bürgermeisterin Maria Unger für eine interkommunale Zusammenarbeit bei der Neustrukturierung der Flughafenfläche wirbt, wenn die Briten den Standort Gütersloh verlassen haben.

Auf dem Podium: v.l. Prof. Hanns Werner Bonny, Ingo Hannemann und Thomas Rolf aus Osnabrück, Hans Peter Kaiser (Grafschafter Gewerbepark Genend), Stadtbaurat Henning Schulz und Bürgermeisterin Maria Unger (Gütersloh), Dr. Christoph von der Heiden (IHK Bielefeld), Dr. Martina Eichenauer (NRW Urban) und Dr. Michael Zirbel (Konversionsbeauftragter Stadt Gütersloh)

Große Resonanz auf Einladung zur Flughafenbesichtigung

Quelle: 
Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Gütersloh, 11.07.2013

Die Resonanz war groß auf die Einladung zur Besichtigung des Flughafens. In Abstimmung mit der britischen Militärverwaltung hatte die Stadt Gütersloh eine Anregung aus den Bürgerworkshops umgesetzt und zur Bus-Rundfahrt auf das ca. 340 Hektar umfassende Gelände an der Marienfelder Straße eingeladen. Gleich dreimal starteten die Busse mit je 50 Personen vom Marktplatz aus.

Für den Großteil der „Passagiere“ war dies der erste umfassende Besuch auf dem Flughafen, auf dem zur Zeit rund 800 Soldatinnen und Soldaten wohnen. Supermärkte, Kinos oder andere Freizeiteinrichtungen vermitteln den Eindruck eines kleinen eigenständigen Dorfes. Ebenso wird wahrgenommen, dass ein großer Teil der Soldaten-Appartments erst vor einigen Jahren errichtet wurden, also relativ neu sind. Verbindungsoffizier Kenneth Crichton gab Informationen zu Geschichte und Gegenwart des Flughafens, der städtische Konversionsbeauftragte Michael Zirbel berichtete zum Sachstand der Planungen für die Zukunft. Basis dafür ist ein Grobkonzept der im Auftrag des Landes eingesetzten Gesellschaft NRW.Urban, die Gütersloh und andere Städte beim Konversionsprozess berät. Demnach stehen Flächen für Gewerbe und Freizeit zur Verfügung, aber auch große Naturflächen. Das Konzept von NRW.Urban werde jetzt weiter konkretisiert, erklärte Zirbel weiter. Einzelberichte zu Umweltfragen und Altlasten lägen mit Teilergebnissen inzwischen vor. Auch die Frage einer eventuellen Nutzung der Wohneinheiten stehe auf der Agenda. Ein zentrales Thema sei in allen Bereich die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen sowie die Fragen interkommunaler Zusammenarbeit in der Region. Ein weiterer Schritt seien dazu eine Kreiskonferenz am 12. Juli sowie eine Regionalkonferenz am 19. September 2013.

Dokumente zur Konversion am Flugplatz Gütersloh

  • 11 June 2013
  • admin

Irgendwo in den Tiefen der Webseiten der Stadt Gütersloh findet man nach viel suchen einige spannende und aktuelle Dokumente zum Stand der Konversion am Gütersloher Flugplatz.

Wir werden die hier mal zentral sammeln damit a) ihr sie schnell findet und b) sie nicht ausversehen verloren gehen.

Falls ihr hier noch was fehlt, schreibt uns einfach :-)

Bustour über das Flugplatzgelände

Datum: 
6. Juli 2013 - 10:00
Ort: 
gegenüber des Haupteingangs zum Flugplatzgelände an der B513

Die Stadt Gütersloh bietet nun in Abstimmung mit den britischen Streitkräften eine Bustour über das Flugplatzgelände an. Sie findet statt am Samstag, den 06.07.2013, ab 10 Uhr.

Eine Voranmeldung ist bis Montag, den 01.07.2013, unter Angabe von Name und Adresse per E-Mail an stadtguetersloh.stadtplanung@gt-net.de oder telefonisch an Helga Johannhörster, 05241/ 82-2367, notwendig. Da es aufgrund noch nicht abschätzbarer Interessentenzahlen zu kurzfristigen Änderungen kommen kann, wird um eine Kontaktmöglichkeit für Rücksprachen gebeten.

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
nicht zutreffend

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